Sensing

Nur wenige Neueröffnungen haben im letzten Jahr so viel Aufmerksamkeit erregt wie die Neueröffnung des Restaurants Sensing im 6. Arrondissement. Am Anfang war es wegen des hochkarätigen Namens, der hinter dem Sensing-Konzept steht: Guy Martin. Der Ausnahme-Cuisinier, über dessen Kunst im Restaurant Le Grand Véfour drei Michelinsterne leuchten, schuf mit dem Sensing eine Lifestyle-Adresse mit außergewöhnlichen Interieurs. Die dreigeteilten Räumlichkeiten leben von dem Kontrast, der sich aus exklusiven Materialien, ausgesuchten Details und modernem, jedoch keineswegs kühlem Design ergibt. Alles ist so inszeniert, dass sich jeder Gast spontan wohl fühlt und seine persönliche Nische findet. Dass die Tische von Anfang an oft heiß begehrt sind, liegt jedoch in erster Linie am jungen Küchenchef Rémi van Peteghem. Nach Jahren in den besten kulinarischen Adressen der Stadt, zuletzt als Souschef im Zwei-Sterne-Restaurant Lasserre, konnte er im Sensing seinen ganz eigenen Stil entwickeln. Auf der Grundlage frischester Produkte überrascht er mit ungewöhnlich leichten Kreationen. Und egal ob ein mit Foie gras gefüllter Thunfisch oder eine junge Makrele auf hauchfeinem Fenchelbett – jeder Teller entpuppt sich als Aromenwunder und Augenschmeichler. So auch die beliebten Snackings, die sowohl optisch als auch sensorisch kleine Highlights für sich darstellen.
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