Dorfkrug Rotes Kliff

Die Mischung aus einem Hauch Nostalgie und feiner Tafelkultur macht den besonderen Charme der türkis vertäfelten Poststube aus.
Dieser gastliche Ort hat einfach eine glückliche Tradition, und das seit 1876. Ein Treffpunkt für die Prominenz wurde er schon in den fünfziger Jahren. Aber die unvergleichliche Atmosphäre von Bodenständigkeit und Chic, von genussfreudiger Behaglichkeit und feiner Gastronomie, von unkomplizierter Atmosphäre, lebendig gehalten durch den prägnanten Charme der Gastgeber, denen das Bewirten und Stimmung-Machen schlicht im Blut liegt – das bietet der Dorfkrug, seit „Muffel“ Stoltenberg und seine Ehefrau das Ruder in die Hand nahmen, und das war genau am 6. Juni 1980. Das ist nun schon 28 Jahre her. 28 Jahre, in denen der Dorfkrug zu einer Institution der Kampener Szene geworden ist.
Die Bierstube mit ihren nostalgischen Deckenbalken, die Poststube mit ihrer türkisfarbenen Wandtäfelung, die Terrassen vorm Haus, von einem Friesenwall und gläsernen Wänden geschützt, der idyllische Innenhof unterm Kastanienbaum und seit vier Jahren die Wiin Kööv, die feine Weinstube im Nebengebäude, haben sich im Laufe der Jahre zu einem Kampener Hit mit ganz eigenem Pulsschlag entwickelt. Das liegt zum einen daran, dass sich hier die internationale Prominenz genauso wohl fühlt wie der „normale“ Urlauber und die Sylter „Ureinwohner“. Zum anderen liegt es daran, dass sich die Küche unter der Leitung von Mario Krohn vorbildlich auf den Spagat zwischen den legendären Dorfkrug-Rennern Wiener Schnitzel, Rindsroulade oder Keitumer Lammhaxe und einer gehobenen Frischeküche versteht. Und last, but not least, weil sich Weinliebhaber genauso in besten Händen fühlen können wie anspruchsvolle Biertrinker. Die umfangreiche Weinkarte überzeugt mit ausgewählten Tropfen und beim Bier setzt der qualitätsbewusste Gastronom schon seit 25 Jahren auf König Pilsener.
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