Bofinger


 

 
Die Brasserie-Legende von Paris

Das Bofinger an der Place de la Bastille ist die älteste Brasserie von Paris. Frédéric Bofinger, ihr erster Patron, ein Elsässer, bot in einer umgebauten Kohlenhandlung zunächst nur Charcuterie, also kalte Platten mit Wurst und Fleisch, dazu das erste frisch gezapfte Bier der Stadt. Später wurde die Speisekarte reichhaltiger, behielt aber ihren elsässischen Akzent. Die traditionellen Choucroutes haben bis heute ihren festen Platz auf der Karte. Man lässt sich das Sauerkraut mit Schweinshaxen schmecken, mit Blutwurst, aber auch mit feinem Seafood. Darüber hinaus finden Gourmets, was ihr Herz begehrt, von der Foie-gras mit Brioche und der Briesterrine mit Morcheln bis zu einem sensationellen Meeresfrüchteangebot. Schon das Austern- und Muschelbuffet draußen auf dem Trottoir gibt einen Vorgeschmack. Küchenchef Georges Belondrade bietet leckerste Fisch-, Schalen- und Krustentier- delikatessen, die Produkte werden täglich frisch angeliefert. Die Interieurs schmücken sich mit der Aura vergangener Zeiten. G. Néret und E. Royer schufen das Buntglasgewölbe im Stil der Belle Époque, beliebt auch bei vielen Gästen die Gemälde des elsässischen Künstlers Hansi. In den neunzehnhundertachtziger Jahren wurde alles von Grund auf renoviert, und das Bofinger erlebte, nach Jahrzehnten der Flaute, eine glanzvolle Wiedergeburt.

 


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Bofinger

 

 

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