Road to Mandalay

Erst vor drei Jahren ist das größte Land Indochinas aus dem Dornröschenschlaf der fast vollständigen Isolation erwacht. Myanmar, die ehemalige britische Kronkolonie Burma, fast doppelt so groß wie Deutschland, erlaubt nun auch ausländischen Touristen, immerhin bis zu vier Wochen einige Teile des Landes zu besuchen. Mitten durch dieses reizvolle Land führt ein großer Fluss, der Irrawaddy, auch Ayeyarwady genannt, auf dem ein nicht minder großartiges Schiff „The Road To Mandalay“ kreuzt. Das Schiff, ursprünglich für die Köln-Düsseldorfer als „MS Nederland / Elbresidenz“ auf Rhein und Elbe unterwegs, wurde 1994 von Sea Containers für Orient-Express Trains & Cruises erworben, speziell für die Navigation auf dem Ayeyarwady Fluss umgebaut und 1995 als deutsches Traumschiff in Burma in Dienst gestellt. Eine Reise mit der Road To Mandalay entführt ihre Passagiere in eine fernöstliche Welt voller Zauber und Geheimnisse. Myanmar - das ist Asien, wie es eigentlich schon gar nicht mehr existiert. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, die Reisenden erleben eine Welt zwischen Traum und Wirklichkeit.
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