Sans Souci

Bruno Borghesi eröffnete es Anfang der sechziger Jahre, erhielt bereits zwei Jahre später vom Guide Michelin einen Stern (den er bis in die Gegenwart ohne Mühe hält), und schon sein erstes Publikum füllte die Räume im Souterrain der Hausnummer 20 mit dem pulsierenden Flair des süßen Lebens. Federico Fellini, Sophia Loren, Gina Lollobrigida, Marcello Mastroianni waren Stammgäste, berühmte Filme wie „Scheidung auf italienisch“ machten das Sans Souci zum Drehort, und so geben sich hier bis heute Abend für Abend die flirrendsten Namen der Prominenten-Szene ein Stelldichein.
Das Ambiente hat sich natürlich geändert seit damals. Bruno Borghesi hat Räume von prachtvoller Festlichkeit und romantischer Eleganz erfunden, ganz nach seinem Motto: „Ein Dinner im Sans Souci darf nicht nur exzellentes Essen bieten, es muß für die Gäste mit herzlicher Aufnahme, mit perfektem Service und mit dem Zauber der Atmosphäre glückliche Augenblicke schaffen.“ So umschmeichelt Borghesi sein Publikum mit einem nahezu wollüstigen Meer von Spiegeln, Lichtern und Kristall; Gitarrist Vittorio Bezzi schickt seine sanfte Stimme zu den Tischen; zusammen mit dem Padrone lesen Cousin Mauro Borghesi und Maître Ferdinando Bonnani den Tafelnden die Wünsche von den Augen ab, und selbstverständlich ist die außergewöhnliche Delikatesse der Speisen die Basis für den Erfolg.
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