Tante Anna

Gebaut im Jahre 1593 als Haus- und Krankenkapelle ist das Weinhaus in den Mauern eines ehemaligen Jesuitenklosters untergebracht. Noch heute zieren aus dieser Zeit Weihrauchfässer und Messgewänder die dunkel vertäfelten Gasträume mit den Bleiglasfenstern. Anfang des 19. Jahrhunderts verkauften die Mönche das Haus. Bald darauf wurde Urgroßvater Oxenfort der neue Besitzer und Tante Anna eine Institution. Spätestens mit der eingeheirateten Anna, die dem Wirtshaus ihr Charisma und seinen Namen gab. Heute gibt Barbara Oxenfort in der Traditionsgaststätte nahe der Andreaskirche den Ton an. Die Jazzsängerin lässt zwischen Messingtellern und Eichentischen Bands auftreten und organisiert stimmungsvolle Dinner-Inszenierungen. Seit 1993 schwingt Hans-Jürgen Heuschen den Kochlöffel im Haus und überzeugt mit frischen, saisonal inspirierten Zubereitungen mit regionalen Akzenten. Neben einem Degustationsmenü bereichern Gerichte aus der Deutschen Küche die Speisenkarte. Die Seele des Hauses ist zweifellos der urige Weinkeller. Die Weinkarte umfass Rebsäfte aus zahlreichen Regionen, wobei der Schwerpunkt auf deutschen Anbaugebieten liegt.
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