River Café

Das River Café ist natürlich ein Muß für jeden New-York-Besucher, und so sind die Tische fürs Dinner unter der Woche hauptsächlich von Gästen besetzt, die aus aller Herren Länder kamen, um den Big Apple und seine schönsten Spots zu sehen. Die New Yorker sitzen am Wochenende hier, aber auch zum Lunch ist das Restaurant am Ostufer des East Rivers eine begehrte Adresse für die Einheimischen, nicht nur fürs Businesspublikum aus Brooklyn, auch von der Wallstreet braucht man mit dem Taxi nur fünf Minuten herüber.
John McFadden, Miteigner und Manager, führt das River Café seit seiner Eröffnung vor 21 Jahren. Der Sohn irischer Einwanderer leitet ein Team, dessen internationale Zusammensetzung wunderbar zum polyglotten Flair des Ortes paßt. Maître d´hotel Stephan Hainut ist Franzose, seine bestens trainierte Service-Crew schmückt sich mit Kollegen aus Südamerika ebenso wie aus Asien; Sommelier Joseph Delissio hat italienische Großväter, und Küchenchef Rick Laakkonen wird unschwer als Finne erkannt. Seine Küche ist continental american mit besten Frischprodukten aus dem ganzen Land, vom Hummer aus Maine bis zu Früchten und Gemüsen, die gerade zur späten Jahreszeit häufig aus Kalifornien kommen. Man speist am Abend drei bzw. sechsgängige Prix-Fixe-Menüs, da schmeckt ein Thunfisch- und Lachs-Tartar in Sashimi-Qualität so vorzüglich wie die Jakobsmuscheln aus der Pfanne oder eine Lammlende mit gebratenem Kürbis und Zwiebel-Confit.
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