Die Kupferkanne

Das Areal der Kupferkanne ist so riesig, dass so mancher Gast die „kleine Terrasse“
direkt am Haus bisher noch nicht wahrgenommen hat. Dabei gibt es sie bereits im fünften Jahr.
Eingebettet in einen 28.000 Quadratmeter großen Landschaftspark mit einzigartigen Baumskulpturen und endlos scheinender Heidelandschaft, hat sich die Kupferkanne in den knapp sechzig Jahren ihres Bestehens zu einer Pilgerstätte mit Kultstatus für abertausende Syltbesucher entwickelt. Nirgendwo sonst lassen sich mit Blick auf das friesische Wattenmeer und umgeben vom Duft frisch gerösteten Kaffees all die verführerischen Backwaren und Köstlichkeiten von der Speisekarte so vortrefflich genießen wie dort. Zwei Terrassen laden zum Verweilen ein: Die „kleine Terrasse“ direkt am Haus, die es erst seit fünf Jahren gibt, ist von November bis April in Betrieb, während die Hauptterrasse von April bis Oktober den Gästen zur Verfügung steht.
Die Entwicklung der Kupferkanne vom einstigen Flakbunker im Zweiten Weltkrieg zum Atelier des Bildhauers Günter Rieck und Treffpunkt einer illustren Künstlerszene bis hin zum heutigen Kult-Café ist einzigartig. So genial die Weite der Landschaft draußen, so skurril und labyrinthartig erlebt man das „Innenleben“ der Kupferkanne. Das halb in die Erde gebaute Gebäude überrascht mit schmalen Gängen, verwinkelten Ecken und Räumen mit Oberlichtern, die das Tageslicht in den Kupferkannen-Bunker hineinholen.
So wie im „Gewölbe“, dessen original Retro-Look kürzlich architektonisch „entstaubt“, verjüngt und optisch aufgehellt wurde. Kunst wurde in Form von interessanter Muscheldekoration in den Wandnischen installiert. Im „Gewölbe“ können Besucher auch das neue Permanent-Video anschauen, das die Entstehung und den Werdegang der Kupferkanne ab 1950 dokumentiert. In naher Zukunft soll dort unten eine stimmungsvolle Espressobar entstehen, in der die hausgerösteten Kaffeespezialitäten aus aller Welt verkostet werden können. Dazu soll das alte Piano, das schon lange im „Gewölbe“ steht, mit Kaffeehausmusik zu neuem Leben erweckt werden.
Geblieben ist natürlich nach wie vor das opulente Frühstück für einen gut gelingenden Start in den Tag und der kleine Mittagstisch. Am Nachmittag genießen viele den Kuchen aus eigener Herstellung, den man bereits beim Betreten des Gartens auf großen Backblechen in Augenschein nehmen kann – das verlockende Angebot reicht von Käse-, Nuss-, Mohn- bis zu Pflaumen- und vielen weiteren Obstkuchen.
Leser Kommentar
Datum: Mittwoch, 24.11.2008
von: Syltfan
Gesamteindruck: 
An der Kupferkanne kann man nicht vorbei gehen. Wenn man am Strand entlang durch die Braderuper Heid » Beitrag lesen




















