Restaurant La Padella

Hier gibt es nicht nur so manchen schönen Winkel zu entdecken, sondern auch ein Restaurant, für dessen Spezialitäten die Gäste im Nu Feuer und Flamme sind. Die Rede ist vom Engadiner Dorf Samedan und dem Restaurant „La Padella“, was auf Romanisch Pfanne bedeutet. Dieser Name ist kein Zufall, denn die Hausspezialität sind Flammbée-Gerichte, die vor den Augen der Gäste direkt amTisch zubereitet werden.
Für Patron René Donatz bedeutet das allabendlich wohldosierten und inszenierten Flammenzauber. Im behaglichen Ambiente des mit traditionellem Arvenholz ausgekleideten Restaurants schauen die Gäste gebannt auf seine stimmungsvollen Kochkünste, sehen zu, wie er ein Rinderfilet „Woronoff“ an einer rassigen Senfsauce mit Wodka zubereitet oder die Kalbsnieren „Soldera“ an einer Cognac-Rahm-Sauce mit Champignons. Cornelia Donatz erfreut derweil mit einem reizenden und aufmerksamen Service, legt am Tisch bis zu zweimal vor. Ansonsten gibt sich die allseits geschätzte La-Padella-Küche traditionsbetont schweizerisch – etwa mit Kalbsgeschnetzeltem „Zürcher Art“ oder Kalbsschnitzel „Duonna Mengia“ mit frischen Pilzen und Kräutern.
Eine vorzügliche Begleitung finden die Zubereitungen der Küche in den ausgezeichneten Kreszenzen des Kellers, einer weiteren Domäne des Hausherrn. René Donatz outet sich als passionierter Weinkenner und -liebhaber, zeigt mit Stolz seine Sammlung von Großflaschen zwischen drei und 27 (!) Litern Inhalt, von denen an die 200 im Keller lagern. Insgesamt können Gäste aus etwa 450 Positionen der besten Lagen aus aller Welt wählen, darunter sehr viele Schweizer Weine aus der Bündner Herrschaft, aus dem Tessin und dem Wallis.
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