Gasthof Rote Wand

Einst legte Josef Walch Senior mit dem Umbau eines alten Walserhauses den Grundstein für den „Gasthof Rote Wand“ am Ortseingang von Zug, das sich seinen Gästen anno 2007 als Familienunternehmen mit einer gelungenen Mischung aus traditioneller Gastlichkeit und modernem Komfort präsentiert. Mittlerweile führen Josef Walch jun. mit seiner charmanten Ehefrau Natascha das lebendige Traditionshaus neben der gotischen Kirche, das den Namen des mit 2.704 Metern zweithöchsten Gipfels des Lechquellengebirges trägt.
Urlauber schätzen in der „Roten Wand“ jedoch nicht nur die Kombination aus alter und neuer Architektur, sondern auch die familiäre und gehobene Gastlichkeit. Viele Gäste kommen eigens wegen der Fondue-Kultur, eine Schweizer Spezialität, die die Familie Walch bereits Mitte der 60er Jahre als Erste an den Arlberg gebracht und mit einer gehörigen Portion Raffinesse verfeinert hat – ob Fondue Bourguignonne oder Fondue Chinoise, Käse- oder Schokoladenfondue, einfach zum Dahinschmelzen. Dass die Küche weit mehr kann, beweist der Blick auf das ambitionierte À-la-carte-Angebot. Frische Zutaten von Erzeugern aus der Region und höchste Sorgfalt bei der Zubereitung zeichnen dabei die Kreationen des langjährigen Haubenkochs Peter Dengg aus, dessen Kochleistung der Gault Millau in seiner jüngsten Ausgabe mit zwei Hauben und 15 Punkten honorierte. Peter Dengg hat sich der internationalen Haute cuisine verschrieben, ohne dabei auf heimische Klassiker wie den Gamsrücken zu verzichten.
Ebenso gelungen ist die Gestaltung des modernen Hotelanbaus, ein reizvoller Kontrast zum 350 Jahre alten Stammhaus. Gäste gelangen durch einen knallroten Tunnel – fast schon ein Markenzeichen des Hauses – vom heimeligen Walserhaus zum im Sommer 1998 neu gebauten kompromisslos geradlinigen Appartementhaus, ein architektonisches Kleinod inmitten der prächtigen Alpenkulisse.
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