Fischer’s Restaurant


 

 
NEUES HIGHLIGHT im Rhein-Main-Gebiet

Schon im „Sonnenhof“ hat Thomas Fischer (41) als Chefkoch kulinarische Akzente gesetzt. Mit demselben Elan, dabei strahlt er eine angenehme Lockerheit aus, und gleichbleibend hohem Qualitätsanspruch möchte er zusammen mit seinem Bruder Frank (37), Sommelier und Restaurantchef, das neue Domizil in Oberursel zu einer der ersten Adressen der Region machen.

Die Voraussetzungen könnten nicht besser sein. Denn mit ihrem eigenen Restaurant „Fischer’s” im Altstadtkern von Oberursel knüpfen die beiden an die gastronomische Tradition des Hotels Sonnenhof in Königstein an. Erst nachdem der Pachtvertrag für den Sonnenhof nicht verlängert wurde (das Traditionshaus wird eine Dependance des Kempinski-Hotels in Falkenstein), sind sie nach Oberursel in die Räumlichkeiten des ehemals italienischen Restaurants „Deiana“ gezogen. Für eine heimelige Atmosphäre sorgen der schachbrettartige Fußboden und das markante Ständerwerk, das auch als Raumteiler fungiert. Die Wände zieren jetzt alte Stiche.

Doch das schmucke Fachwerkhaus hat neben den dezent eingerichteten Räumen mit herrlichem Blick auf den Marktplatz noch einiges mehr zu bieten. Neben dem angenehm zurückhaltenden und doch freundlichen und zuvorkommenden Service eine Küche, die schnörkellos und trotzdem kreativ für ein rundum gelungenes Gourmeterlebnis sorgt. Kein Wunder, das Fundament stimmt: die Stationen von Thomas Fischer waren ebenso glanzvoll wie zahlreich. Nach seiner Lehre im „Schloss Hugenpoet“ in Essen-Kettwig bei Hans-Dietrich Marzi und Patron Jürgen Neumann war der gebürtige Karlsruher vier Jahre Commis de cuisine bei Hans Haas im „Brückenkeller“ in Frankfurt. Bevor er von 1999 bis 2005 die Position als Küchenchef im „Sonnenhof“ in Königstein bekleidete, holte er sich den letzten Schliff bei Antoinne Westermann im „Buerehiesel“ (elsässische Bezeichnung für Bauernhaus) und bei Emile Jung im „Le Crocodile“ in Strasbourg. Zu den Großen seines Fachs zählt auch eine weitere Station bei Jean-Yves Schillinger (2 Sterne) vom gleichnamigen Restaurant in Colmar, der mittlerweile in New York für Furore sorgt. Fischers Werdegang unterstreicht: „Voraussetzung für ein kunstvolles Agieren ist ein perfektes Handwerk.“ Entsprechend geprägt kocht Thomas Fischer eine moderne Frischeküche mit französischem Einschlag. Und die kommt beim anspruchsvollen Publikum ebenso an wie die solide Weinkarte, die außer Rheingaugewächsen vor allem italienische und französische Tropfen offeriert.

 


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