Badrutts Palace Hotel

Hochherrschaftlicher Genuss im Grandhotel

Der Maler Giovanni Segantini (1858–1899) – berühmt geworden durch seine divisionistische Malweise – war süchtig nach dem Engadin. Der deutsche Philosoph und Dichter Friedrich  Nietzsche glaubte, hier die gebündelte Kraft des Universums zu spüren und auch Stardirigent Herbert von Karajan liebte die hochalpine Weite des Bündner Hochtals. 

Das sonnenverwöhnte Hochtal im Schweizer Kanton Graubünden scheint wie von Künstlerhand modelliert: Majestätische Berge stehen Spalier – genügend weit auseinander, damit der Mensch Luft und Licht bekommt. Und kaum höher als 4000 Meter, damit das Tal genügend Sonne bekommt. Mit vier Hauptgipfeln und 350 Kilometern schneesicheren Pisten, 150 Kilometer Wanderwegen und 180 Kilometer Loipen gilt Engadin St. Moritz als eines der größten Skigebiete der Landes. Und als eines der schönsten. Dazu tragen auch die Ferienorte, die unterschiedlicher kaum sein können, bei. Während im mondänen St. Moritz die Welt zu Hause ist, pflegen die kleinen Dörfer ländliche Traditionen. Die Hauptdarstellerin ist und bleibt jedoch die Natur, die besonders im Winter eine internationale Gästeschar anlockt.

Das war nicht immer so. Denn einst kamen die Menschen nur im Sommer wegen der Mauritius-Quelle in die gesunde, klare Höhenluft. Eine Tatsache, die dem Engadiner Hotelier Johannes Badrutt Ende des 19. Jahrhunderts so gar nicht gefiel. Mit Stammgästen wettete er, selbst bei Schnee könnten sie im offenen Hemd vom verträumten Tiefencastel über den Julierpass in sein Hotel Engadiner Kulm (das heutige Kulm Hotel) gelangen. Einige unverzagte Engländer schlugen ein und so bescherte der engagierte Visionär Badrutt St. Moritz die ersten Wintergäste. Später „erfand“ sein Sohn Caspar, der zwischenzeitlich das Hotel Beau Rivage durch die renommierten Schweizer Architekten Chiodera und Tschudi zum luxuriösen Grandhotel Palace umbauen ließ, die erste künstliche Schlittenbahn der Welt.

Der alpine Wintertourismus im Engadin war geboren. 1896 wurde das Badrutt’s Palace feierlich eröffnet. Bis heute hat das Refugium nichts von seinem hochherrschaftlichen Charme eingebüßt. Es sieht aus wie ein Märchenschloss und es gilt als Wahrzeichen des mondänen Kurortes St. Moritz. Raffaels „Madonna“, das nackte Kind auf dem Arm, blickt milde aus dem Bilderrahmen. Fast so, als hätten sie die Jahrzehnte, die sie als stumme Zeugin an der Wand des großen Saals im Badrutt’s Palace Hotel verbracht hat, nachsichtig werden lassen. Unter den Augen der Heiligen wurden die großen Epochen des Badrutt’s Palace Hotel zur Geschichte: eine illustre Gästeschar – Gunther Sachs, Barbara Hutton, Alfred Hitchcock, Elizabeth Taylor und Claudia Schiffer sowie gekrönte Häupter aus aller Welt – verbrachte und verbringt hier ihren Winter. Sie genießt den Luxus und die Diskretion des Fünf-Sterne-Domizils.

Immer wieder investierte die Hoteliersfamilie viele Millionen Schweizer Franken in ihr Nobelhotel, das heute weltweit zu den schönsten Luxusherbergen zählt. So öffnete 2003 die spektakuläre Hans Badrutt Suite mit einer Fläche von 280 Quadratmetern, großzügigem Eingangsbereich, drei Schlafzimmern, luxuriösem Wohnzimmer, Bibliothek, Piano-Lounge, Jacuzzi, Dampfbad und modernsten technischen Einrichtungen erstmals ihre Türen. Im selben Jahr wurde auch die einmalige und exklusive Helen Badrutt Suite im 3. Stock mit einer Fläche von 250 Quadratmetern bezugsfertig. Insgesamt verfügt das Badrutt’s Palace über 159 elegante Zimmer inklusive 38 Suiten. Behutsam eingebunden in das Interior wurden die von der Familie Badrutt gesammelten Antiquiäten. Das legendäre Grandhotel beherrscht die hohe Kunst des Gastgebens perfekt und versteht es, die Crème des internatinalen Publikums von St. Moritz mit adäquater Wohnkultur und feinster Kochkunst zu verwöhnen. Dafür stehen Hoteldirektor Hans Wiedemann – vom Schweizer Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ als „Hotelier des Jahres 2007“ ausgezeichnet – und sein Team mit größtem Engagement sowie mit hoher Verantwortung zur Natur. „Unsere neue Heizungsanlage gehört zu den modernsten des Landes. Wir nutzen Seewasser als Wärmequelle. Das spart eine große Menge Energie und leistet einen wertvollen Beitrag zur Luftqualität im Engadin. Die Natur ist unser Kapital. Wir müssen behutsam mit ihr umgehen“, so Hans Wiedemann.

Natürlich lässt auch die Kulinarik in diesem vielfach ausgezeichneten „Leading Hotel of the World“ keine Wünsche offen. Sieben Restaurants und vier Bars offerieren alles, was Küche und Keller zu bieten haben. Chef de cuisine Frédéric Breuil verwöhnt seine Gäste mit klassischer französischer Küche, leicht angehaucht vom Duft der weiten Welt. Nach Stationen  in Qatar, Dubai, Libanon, Frankreich und Polen zählt der Franzose zur Liga internationaler Köche. Die erlesene Qualität, welche sich in seinen Gerichten widerspiegelt, verbindet exquisite Aromen traditioneller französischer Küche mit modernem internationalen Flair. Auch Stefan Gerber weiß die Gäste im Badrutts Palace zu verwöhnen – auf seine ganz eigene Art. Denn der gebürtige Pfälzer ist Chefpatissier und kreiert mit seinem Team aus zehn Patissiers täglich auf kunstvolle Weise süße Köstlichkeiten.

Nach soviel Genuss locken entweder die Piste, eine romantische Schlittenfahrt oder vielleicht ein Bummel durch die exklusive Palace Galerie. Von Chanel über Gucci bis Louis Vuitton reiht sich hier alles aneinander, was Rang und Namen im internationalen Modegeschäft hat. Die Reihe großer Namen wird im Dorfzentrum von Bernie’s, Escada und Jet Set noch bereichert. Neben zahlreichen Fashion-Stores finden Shopping-Gänger in St. Moritz auch funkelnde Edelsteine und stilvolle Designermöbel.

Wer nur entspannen und die Seele baumeln lassen möchte, der zieht sich in den neu gestalteten Wellnessbereich (mit Innen- und Außenpool, diversen Saunen, Fitness, Beauty) zurück. Auch hier wieder eine Konzession an die Natur. Verarbeitet wurden beim Facelifting heimische Arvenhölzer, Granit vom Berninapass und Engadiner Bleiglas. Außerdem sind ANIKA-Organic-Luxury-Produkte seit der Wintersaison 2009/2010 das Highlight des Spa. „Immer mehr Gäste wünschen sich authentischen Luxus“, so Wellness-Advisor Martha Wiedemann. „Mit der Umgestaltung unseres Wellnessbereichs sind wir auf dieses Bedürfnis eingegangen. Getreu unserem Motto ,Top of the World‘ verstehen wir uns als Marktführer, der seinen Kunden zeitgemäße Produktinnovationen offeriert. Bio-Kosmetik von ANIKA Organic Luxury passt zu unserer Philosophie und zu unseren Werten.“

Übernachtungspreise: je nach Kategorie und Saison, Bankett- und Tagungsräume Kid’s Club Palazzino, diverse Arrangements

Anreise: Entfernung zu den Flughäfen Zürich 220 km, Mailand 180 km, München 300 km, Samedan (nur Privatjet oder Charterflugzeug) 7 km, Limousinen-Abholservice .

Badrutts Palace Hotel

Inhaber: Hansjürg und Anikó Badrutt
Hoteldirektor: Hans Wiedemann

Via Serlas 27
CH-7500 St. Moritz

Reservierung: 00 41 - (0) 81 - 8 37 11 00


Telefon: 00 41 - (0) 81 - 8 37 10 00
Telefax: 00 41 - (0) 81 - 8 37 29 99

eMail: reservations@badruttspalace.com
Homepage: http://www.badruttspalace.com

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Badrutts Palace Hotel

 

 

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