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Romantik Hotel L’Ami Fritz

Elsässer Inspirationen

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit waren Weinstuben der kulinarische Normalfall im Elsass. In der „Winstub“ orderte man die weitgehend sortenreinen Elsässer, die es auch dem Fremden leicht machen, seine Vorlieben zu entdecken. Zum Wein gab es eine kleine, oft nur auf eine Tafel geschriebene Speisenauswahl. Gänseleber, Baeckoffe, Tarte flambée, Bibeleskas und Münster waren hier in ihren verschiedenen Abwandlungen zu Hause. Und preislich wie geschmacklich für jedermann ein Leckerbissen.

Das sprach sich herum, und die Touristen kamen, um die ursprünglichen „Winstubn“ zu erobern. Der touristische Aufschwung war der Niedergang vieler originaler Lokale. Mit der Aussicht auf den schnellen Franc ging die Qualität nach unten und die Preise nach oben. Heute muss man die Traditionsbetriebe suchen. Hat man aber Ami Fritz einmal gefunden, ist man schon ein großes Stück weiter. Ein altes Haus mit einem bemalten Aushängeschild und Blumenkästen vor den Fenstern ist das Zuhause des Ami Fritz. Die Räumlichkeiten sind zweigeteilt und hübsch renoviert. Traditionell, aber edel wirkt das Lokal mit viel Holzvertäfelung und einer Theke, an der auch schon mal ein Bier getrunken wird.

Das Schmuckstück des Hauses ist die Terrasse vor der Tür, auf der die Gäste unter mächtigen Platanen endlose Abende mit Riesling und Choucroute royale verbringen. Denn Patrick Fritz ist am Herd ganz Elsässer, aber stets zu neuen Streichen aufgelegt. Da wird die Boudin noir, die rustikale Blutwurst, mit Brotwürfeln, Zwiebeln, Milch und Eiern aus dem Darm auf einen hauchdünnen Strudelteig gedrückt, mit Sauerkraut und Zimt gemischt und ganzflächig aufgerollt. Eine halbe Stunde im Backofen und scheibenweise auf Meerrettichsauce serviert, sorgt der Strudel schon beim Amuse-gueule für frohe Gesichter.

Als Nächstes serviert der Chef seine gebratene Gänseleber mit Steinpilzen, Portwein und Gewürztraminer – ganz elsässisch, aber mit Fantasie. Der Fischgang besteht aus Lotteragout, das ganz langsam mit Wurzelgemüse in Rouge d’Ottrott gegart wurde, dem fruchtigen Rotwein, der nur hier am Ort mit seinem günstigen Mikroklima angebaut wird. Obligatorisch ein Käsegang aus Münster, der 24 Stunden in Bier mit Hopfenblüten zugebracht hat. Die Portionen sind gut bemessen und in dieser Menge gerade noch zu schaffen. Trotzdem lässt der Maître seine Gäste ungern gehen, bevor sie nicht sein Soufflé glacée mit Zwetschgenschnaps probiert haben.

Außer dem Brand wird man eine weitere Spezialität des Hauses kosten: Die Familie produziert eigenen Wein, so dass Erzeugnisse der Domaîne Fritz Schmitt auf der Karte eine herausragende Rolle spielen. 

Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.00 Uhr, 19.00 – 21.00 Uhr,
Ruhetag: Mittwoch
Kreditkarten: American Express, Diners Club, Eurocard, Visa.

Romantik Hotel L’Ami Fritz

Inhaber: Patrick Fritz

8, Rue des Châteaux
F-67530 Ottrott

Telefon: 00 33 / 3 88 / 95 80 81
Telefax: 00 33 / 3 88 / 95 84 85

eMail: ami-fritz@wanadoo.fr
Homepage: http://www.amifritz.com

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