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Country Style Heft 59 | Frühling 2012

GUTER GESCHMACK IST IHR BUSINESS
Kunst ihre Leidenschaft

Sie ist Unternehmerin, Designerin, Kunstsammlerin und Mutter von fünf Söhnen: Anne Maria Jagdfeld. Eine bemerkenswerte Persönlichkeit, klug, elegant und stilsicher. Zweifelsfrei zählt die gebürtige Rheinländerin zu den derzeit besten und gefragtesten deutschen Interior Designern.

IHRE FIRMA JAGDFELD DESIGN IN BERLIN kann auf ein beeindruckendes Portfolio international renommierter Projekte verweisen. Darunter die Berliner Hotellegende „Adlon“, das „Grand Hotel Heiligendamm“, die japanische Botschaft in Berlin, der Night Club „Felix“ und der „China Club Berlin“ sowie zahlreiche Privatresidenzen. „Jagdfeld design“ betreut die gesamte Konzeption eines Projektes, vom Hoch- und Innenausbau bis zur Landschaftsarchitektur, vom Möbelentwurf bis zur Produktgestaltung. Auf Wunsch werden alle Details entworfen und maßgefertigt. Die Designerin geht sehr strategisch an jede neue Planung heran. Das setzt ein hohes Maß an technischem wie auch handwerklichem Verständnis voraus. Ihr Interior Design ist außergewöhnlich luxuriös. Ihr Stil lässt sich an hochwertigen Materialien in erstklassiger handwerklicher Verarbeitung, stimmigen Farbund Formkonzepten sowie einem gekonnten Mix von klassischen Formen mit modernen Entwürfen festmachen. Bekannte Materialien erhalten durch außergewöhnliche Bearbeitung neue aufregende Oberflächen. Qualität und Authentizität sind dabei selbstverständlich.

 

COUNTRY STYLE sprach mit Anne Maria Jagdfeld
über Stilfragen, Lifestyle-Interior und ... einen weißen VW-Käfer.

Ein Interview von Gabriele Isringhausen mit Fotos von Klaus Lorke

 

 Was bedeute für Sie „guter Stil“ – beim Interior, in der Mode, beim Benehmen?

Ich bevorzuge sowohl in der Mode als auch bei der Einrichtung einen dezenten, eher zurückhaltenden Stil, nichts Auffälliges, nichts Grelles. Ich schätze Primär- und Sekundärtugenden. Dazu zählen Respekt gegenüber dem Anderen, Pflichtbewusstsein, Disziplin, Pünktlichkeit, um nur einige zu nennen. Gutes Benehmen drängt sich nicht in den Mittelpunkt.

Ist ein „guter Stil“ erlernbar? Wurde er Ihnen zu Hause vorgelebt?

Bis zu einem gewissen Punkt ist er sicherlich erlernbar, ist er ein Teil der Erziehung. Bei uns zu Hause wurde zum Beispiel großer Wert auf Höflichkeit, gute Manieren und auf korrekte Tischsitten gelegt. Meine Schwester und ich hatten gerade zu sitzen. Für eine gute Haltung bekam ich ein Buch auf den Kopf. Auch in Sachen Kleidung gab es klare Regelungen. Jeans waren tabu. Und ich erinnere mich, dass immer Servietten zu einem gedeckten Tisch gehörten. Schon als kleines Mädchen habe ich mich mit dem Thema Einrichten beschäftigt. In Schuhkartons schnitt ich Fenster, stöberte in alten Stoffen meiner Mutter und richtete kleine Räume ein. Sie haben dann eine Ausbildung zur Bauzeichnerin gemacht, Kunstgeschichte, Philosophie und Psychologie studiert.

Ist dieser Werdegang für Ihre heutige Arbeit wichtig?

Auf jeden Fall. Ich habe sehr viel mit den unterschiedlichsten Menschen und ihren Wünschen zu tun. Da ist ein wenig Psychologie schon hilfreich und die praktische Ausbildung selbstverständlich auch. Es ist immer von Vorteil, wenn man weiß, wovon man spricht. Eigentlich hätte ich gern Architektur studiert, aber dann habe ich geheiratet und wurde Mutter.

Ihr Mann ist der Unternehmer Anno August Jagdfeld. Sie haben gemeinsam fünf Söhne. Wann wurde Ihnen klar, dass Sie nicht „nur“ zu Hause sein wollten?

Die ersten vier Kinder wurden recht schnell hintereinander geboren. Ich war lange zu Hause und hatte nicht das Gefühl, irgendetwas versäumt zu haben. Trotzdem – mein Mann war beruflich sehr erfolgreich, das kratzte dann irgendwann doch an meinem Selbstbewusstsein. Ich wollte selbst etwas schaffen. Da kam mir meine Kreativität sehr gelegen. Ich wusste, dass ist genau mein Ding. Als unser ältester Sohn 15 Jahre alt war, habe ich eine Firma gegründet und angefangen, Stoffe, Möbel und Objekte aus Asien zu importieren. So hat alles begonnen.

Die Medien bezeichnen Sie gern als „Berlins First Lady des guten Geschmacks“. Gefällt Ihnen dieses Etikett oder finden Sie es eher anstrengend?

Das ist eine große Ehre. Aber es ist doch nur eine Beschreibung der Medien. Viel mehr hat es mich gefreut, dass mir ein Freund aus Thailand kürzlich erzählte, er habe dort meinen Namen gegoogelt und gelesen, ich sei die Nummer eins unter den deutschen Inneneinrichtern, the „Best in Germany“.

Welches war/ ist Ihr wichtigstes Projekt?

Jedes Projekt ist wichtig, weil einmalig. In jedes Projekt muss man sein Herzblut und sein Können stecken. Als ich zum Beispiel nach der Wende die Berliner Friedrichstraße das erste Mal sah, bestand sie hauptsächlich aus Lücken. Es war schwer vorstellbar, dass hier früher das Herz der Stadt schlug. Und vor allem, dass daraus mal wieder eine Weltstadt-Meile werden würde. Aber genau das haben wir uns zum Ziel gemacht, mein Mann und ich. Die Öffnung der Mauer haben wir in Hongkong am Fernseher verfolgt. Es hat uns innerlich aufgewühlt, und wir wussten, dass wir uns neuen Aufgaben stellen würden. Deshalb haben wir genau an dieser Stelle das Gebäude mit unserem Departmentstore Quartier 206 gebaut. Ein Kaufhaus für gehobene Ansprüche. Die geschwungenen Treppen und die schwarz-weißen Mosaike faszinieren die Besucher bis heute. Ich habe damals erst einen „Showroom“ entwickelt und eine Broschüre mit der Agentur „Saatchi & Saatchi“ gemacht. Es war mir ganz wichtig, Historie und modernen Zeitgeist zu einer Synthese zu vereinen. Das ist gelungen. Auch der „China Club Berlin“, das Hotel Adlon oder die japanische Botschaft tragen unter anderem Ihre Handschrift. (Schmunzelt) So ist das.

 Wie würden Sie Ihre persönliche Handschrift beschreiben?

Wertig! Ich lege größten Wert auf eine hochwertige Qualität bei allen Materialien, bei Stoffen und Hölzern, bei der Auswahl von Tapeten oder Accessoires. Lieber ein schönes Teil als zehn billige.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Ihren Auftraggebern? Geben Sie klare Konzepte vor oder werden diese gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet?

Natürlich spreche ich mit den Kunden über ihre Vorstellungen. Dann mache ich gemeinsam mit meiner Firma „jagdfeld design“ Entwürfe hinsichtlich Materialien, Gestaltung und Raumaufteilung. Fast alles ist heute machbar, auch eine Fußbodenheizung unter Holzdielen. Aber es gibt vieles zu bedenken: die Wandabwicklung, das Lichtkonzept, Stauräume, Vorratsräume oder begehbare Kleiderschränke. Viele Menschen können nicht dreidimensional denken. CD-Animationen sind sehr hilfreich.

Mit welchen Schritten nähern Sie sich der Gestaltung eines Innenraumes?
Eher strategisch oder eher emotional?

Der Beruf des Interior Designers besteht nicht nur darin, einen Stoff auszusuchen oder einen Raum nett zu dekorieren. Die Einrichtung eines Raumes erfordert strategische Planung, setzt technisches und handwerkliches Verständnis voraus. Ich verhandle mit Architekten, arbeite mit Handwerkern zusammen. Natürlich lasse ich mich auch von meinen Emotionen leiten. Wenn ich einen Raum betrachte, sehe ich oft schon ein mögliches Konzept vor mir. Für ein gutes Ergebnis muss sich auch der Kunde auf mich einlassen, dann kann ich ihm dienen.

Lehnen Sie auch Aufträge ab?

Ja, wenn ich merke, dass die Chemie nicht stimmt oder die Vorstellungen zu weit auseinandergehen.

Mit welchen Farben und Materialien arbeiten Sie besonders gern?

Ich bevorzuge Naturmaterialien wie Holz, Seide, Leinen, Stein oder  Bronze. Zum Beispiel gefällt mir „Limestone“ sehr gut. Bei den Farben halte ich mich eher an die sogenannten Nichttöne, das heißt Braun, Beige, Elfenbein. Dazu kann man wunderbar Farbtupfer in einem warmen oder auch kräftigen Rot setzen. Tapeten erleben momentan eine Renaissance. Sehr wichtig ist das Lichtkonzept, Licht beeinflusst maßgeblich die Atmosphäre. Auch Stoffe spielen eine wichtige Rolle. Ich lasse sie oft nach meinen Vorstellungen anfertigen, sozusagen maßgewebt.

Wenn Sie die Wahl hätten, ein Penthouse in Berlin oder ein Fachwerkhaus in der Eifel einzurichten – welches Objekt würde Sie mehr reizen?

Ich finde beides sehr spannend. Man kann aus allem etwas machen. Am Ende sollte in den Räumen eine wohltuende Harmonie herrschen.

Welches war bis heute Ihr liebstes Projekt bzw. Ihre größte Herausforderung?

Ohne Frage das Grand Hotel Heiligendamm. Ein Ort, der mir ganz persönlich wichtig ist. Ich liebe diese Zauberberg-Atmosphäre, die hier herrscht, der Blick auf das Meer, die Weite. Man kann innehalten. Wir arbeiten zurzeit an der Renovierung der Villen am Strand, der sogenannten Perlenkette. In der Region um Heiligendamm entstehen in den nächsten Jahren außerdem neue Häuser mit wunderbaren Wohnungen, unter anderem am Golf-Resort Wittenbeck.

Gibt es neue Projekte, von denen Sie uns erzählen möchten?

Oh, es gibt immer neue, reizvolle Aufgaben. Vor einiger Zeit habe ich in Ostwestfalen das denkmalgeschützte Hotel „Detmolder Hof“ ausgestattet. Ich konnte französischen Charme mit lippischer Bodenständigkeit vereinen. Im Fünf-Sterne-Seehotel Überfahrt am Tegernsee habe ich mit einen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kürzlich die Lobby und das estaurant erarbeitet, jetzt gestalten wir den Spa-Bereich und die Zimmer neu. Aktuell arbeite ich an einer Badezimmerkollektion, Fliesen, Badewannen und Armaturen, und an Stoffen und Tapeten für die Manufaktur Meissen.

Wodurch lassen Sie sich zu neuen Ideen inspirieren?

Ich reise und lese viel, gehe mit offenen Augen durch die Welt. Ich lasse fremde Menschen und Kulturen auf mich einwirken. Aber wirklich kreative Ideen habe ich dann, wenn ich ganz für mich allein bin.

In welcher Stadt kaufen Sie für sich persönlich gern ein?

Früher in New York oder Hongkong. Heute in Berlin, in unserem Departmentstore Quartier 206.

Wo finden Sie all die ungewöhnlichen Dinge, mit denen Sie Häuser, Wohnungen und Hotels verschönern?

In kleinen asiatischen Manufakturen oder bei Kunsthandwerkern in Afrika. In Vietnam habe ich zum Beispiel ein Unternehmen gefunden, das wunderschöne Lacke produziert. Vieles lasse ich nach meinen Ideen herstellen, so wie das Bronzeboot aus Thailand, das auf meinem Schreibtisch steht. Ich gehe bis in die Strohhütten, wo begabte Menschen mit ihren Händen fantastische Kunstwerke herstellen.

Ist guter Geschmack eine Frage des Geldes?

Definitiv nicht! Es ist eine Frage des Stils.

Waren Sie schon einmal bei IKEA?

(Schmunzelt) Aber ja doch. Mein jüngster Sohn Hannibal hat ein Baumhaus. Das Sofa und die Regale haben wir bei IKEA gekauft.

Welche Fehler sollte man beim Einrichten vermeiden?

Farbensammelsurium, Möbelsammelsurium. Natürlich kann man Antiquitäten mit modernen Möbeln kombinieren, aber dann sollte man doch bei den Stoffen auf ein einheitliches Bild achten. Bei kleinen Räumen bitte nur auf eine Farbe konzentrieren und wenn ein großer Schrank nicht ins Schlafzimmer passt, dann lieber einen kleinen Raum abtrennen und zum begehbaren Kleiderschrank machen. Mich irritieren diese Wohn-TV-Sendungen, in denen den Menschen ein Design aufgedrückt wird, das oft gar nicht zu ihnen passt. Ein Heim muss ein Zuhause sein, nichts Fremdes.

Was verbinden Sie mit dem Begriff Gemütlichkeit?

Im Winter am offenen Kaminfeuer, im Sommer auf der Terrasse mit Blick in einen blühenden Garten sitzen und die Seele baumeln lassen.

Sie entwerfen selbst Möbel und Accessoires für Ihr Geschäft AMJDesign Interior. Was reizt Sie an dieser Aufgabe?

Die Herausforderung und dass ich meine Kreativität noch besser ausleben kann.

Welchen Stil lieben Sie für Ihren persönlichen Wohnbereich und gehen Sie möbelmäßig auch mal fremd?

Ich passe das Interior Design den Räumlichkeiten und der äußeren Umgebung, dem Genius Loci, an. Ich bevorzuge Antiquitäten, unsere Sitzmöbel und Tische habe ich selbst entworfen. Aber die Wohnung in Berlin ist natürlich anders eingerichtet als das Ferienhaus in Thailand. Berlin steht eher für modernen Lifestyle, Thailand für asiatische Wohnkultur, das Haus in Aachen für Leben im Country Style.

Welches ist Ihr Lieblingsraum?

Ganz klar mein Schlafzimmer. Es ist sehr wohnlich mit vielen Büchern, Bildern, persönlichen Dingen und meinem Heizkissen. Das ist so kuschlig. Hier kann ich relaxen, auftanken.

Welches Möbelstück würden Sie sich niemals in einen Raum stellen?

Niemals käme mir ein Fernsehmassagesessel ins Haus. Mag ihn mein Mann auch noch so bequem finden, ich finde ihn scheußlich.

Schöner Wohnen, Interior Design hat in den letzten fünfzehn Jahren einen immer höheren Stellenwert bekommen. Woran liegt das nach Ihrer Meinung?

In unserer schnelllebigen Welt suchen die Menschen Rückzugsorte, ein Refugium, das ihr ganz persönliches Lebensgefühl widerspiegelt. Es wird heute mehr gelebt als nur gewohnt. Das zeigt doch zum Beispiel auch das große Interesse am gemeinsamen Kochen mit Freunden.

Was bedeutet für Sie Luxus?

Zeit mit meiner Familie.

Sie vereinbaren – wie viele berufstätige Frauen – Job und Familie. Das ist manchmal ein Spagat. Gibt es zu Hause trotzdem feste Rituale?

Auf jeden Fall. Zum Beispiel liebt es mein 12-jähriger Sohn, obwohl er natürlich selbst wunderbar lesen kann, wenn ich ihm abends etwas vorlese. Das ist dann die Stunde ganz für uns allein.

Haben Ihre Söhne Ihre Kreativität und unternehmerischen Geist geerbt?

Ja, alle, bis auf Hannibal natürlich, arbeiten im Unternehmen. Nikolaus zum Beispiel führt neben seinen anderen Aufgaben auch den Departmentstore Quartier 206 und das „Cabinet“, einen Store für junge Mode-Label.

Apropos Mode. Haben Sie einen Lieblingsdesigner?

Nein, nicht wirklich. Aber ich mag das Label The Row. Dahinter verbergen sich die amerikanischen Zwillinge Ashley und Mary-Kate Olsen. Neben den klaren Linien und raffinierten Silhouetten fällt vor allem ihre Präferenz für dezente Farben wie Schwarz, Weiß, Creme oder Grau auf. Stilvolle, klassische Mode, die mir gut gefällt. Sie sind als Kunstliebhaberin und Sammlerin bekannt. Schon als junge Frau habe ich mich für Kunst begeistert, die sogenannten jungen Wilden wie Immendorf, Baselitz oder Anselm Kiefer gesammelt. Ich mag chinesische Kunst und anspruchsvolle Fotografie. Inzwischen gefallen mir auch alte Meister. Besonders die Gesichter der Renaissance faszinieren mich. Das wurde mir noch einmal sehr deutlich beim Besuch der gleichnamigen Ausstellung im Berliner Bode-Museum im vergangenen Jahr.

Im Zusammenhang mit Ihrem Namen fallen Worte wie: erfolgreich, elegant, Lifestyle-Expertin, managt Sechs-Männer-Haushalt und leitet gleichzeitig ein Unternehmen. Hat Anne Maria Jagdfeld auch eine klitzekleine Schwäche?

(Lacht). Erstens habe ich bei allem, was ich tue, helfende Hände und zweitens habe ich selbstverständlich auch Schwächen. Die hat doch jeder. Werden aber hier nicht verraten, höchsten eine: meine Ungeduld.

Welche Eigenschaften mögen Sie bei Menschen gar nicht?

Aufdringlichkeit, laute Selbstdarstellung.

Worüber können Sie herzhaft lachen?

Über nette Witze. Ich weiß da einen ...

Sie sind Kosmopolitin. War das schon immer so und welches sind Ihre Lieblingsziele?

Nun, als Kind bin ich mit meinen Eltern in einem weißen VW-Käfer unterwegs gewesen. Mama und Papa vorn, ich hinten zwischen den Großeltern. Das war damals aufregend. In einem bescheidenen Radius haben wir Land und Leute kennengelernt. Bis heute ist mir diese Neugier auf Neues geblieben. Ich liebe Thailand und Afrika. Besonders in Afrika ist man Gott oder dem Himmel ein Stück näher. Afrika ist für mich wie nach Hause kommen.

Ist denn Berlin der gebürtigen Rheinländerin zur Heimat geworden?

Berlin schleicht sich ins Herz!

Haben Sie einen Traum, einen Herzenswunsch?

Ein Haus auf Bali wäre schön. Und später, wenn ich einmal nicht mehr berufstätig bin, dann möchte ich Religionswissenschaften studieren. Eine Thematik, die mich sehr interessiert.

Wir haben da auch noch einen Wunsch, eine Bitte. Können Sie unseren Leserinnen und Lesern einige Tipps geben, wie sie mit relativ wenig Aufwand ein schöneres Zuhause schaffen?

Blumen! Das müssen keine teuren Sträuße sein. Man kann auf dem Wochenmarkt saisonale Blume für relativ wenig Geld kaufen. Eine Vase voller Tulpen, Freilandrosen oder Hortensien verzaubert jeden Tisch. Kerzen, in unterschiedlichen Größen und an verschiedenen Stellen dekorativ aufgestellt, tauchen Räume in ein besonderes Licht. Spiegel lassen Zimmer größer wirken und manchmal können farbige Accessoires in einer sonst eher schlichten Umgebung ein echter Hingucker sein. Manchmal reicht es schon, Kissen und Decken auszutauschen, um ein völlig anderes Bild entstehen zu lassen.
 

Weitere Infos: Jagdfeld Design GmbH

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