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Ticino Turismo

© FOTO Ticino Turismo

V E R Z A S C A  -  T A L
Das steinerne Herz des Tessins

Im Verzasca-Tal ist der Fluss der Star! Sein smaragdgrünes Wasser gab dem ganzen Tal den Namen. Verzasca rührt vom Wortpaar „verde“ und „acqua“ her – grünes Wasser. Man muss es gesehen haben, um es zu glauben.

Lange war das Spektakel nur Eingeweihten bekannt. Denn bis 1870 war das Verzasca-Tal vom Rest der Welt praktisch abgeschnitten. Zu unüberwindlich schien der Taleingang. Heute dominiert ihn ein 220 Meter hoher Staudamm. Als Kulisse für den James-Bond-Film „GoldenEye“ erlangte er Weltruhm. Wagemutige können sich wie 007 in die Tiefe stürzen: 7,5 Sekunden dauert der freie Fall parallel zur Mauer, ehe das Bungee-Seil einen Aufprall auf den zerklüfteten Felsen verhindert.

Abgesehen von der Staumauer präsentiert sich das Tal noch weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand. Mit seinen ex-trem steilen Hängen und ungezählten Kaskaden bietet es kein liebliches, sondern ein gewaltiges Naturerlebnis. Seit Abertausenden von Jahren haben die unermüdlichen Wasser der Verzasca die Gneisblöcke bearbeitet. Entstanden sind so Gletschermühlen, tiefe Trichter, die durch trudelnde Felsbrocken immer tiefer in das Gestein gedreht wurden. Wie überdimensionierte Edelsteine leuchten diese Gneisblöcke im lichtdurchfluteten Wasser. Die rundgeschliffenen Felsformationen, die aus dem Wasser ragen, verführen zum Rasten und Sonnenbaden.

Besonders imposant ist die Flusslandschaft in Lavertezzo, wo die Brücke Ponte dei Salti mit zwei Bogen elegant über die Verzasca führt. Obwohl die größte Sehenswürdigkeit des Tals auch Ponte Romano genannt wird, stammt sie nicht aus der Römerzeit, sondern aus dem Mittelalter. Wer Lust (und Mut) hat, springt von der Brücke in die Verzasca, die hier sieben bis zehn Meter tief ist. Abkühlung findet man im Sommer auch in den zahlreichen Grotti, den Gaststätten im Freien. Im Schatten der Bäume werden hier auf Granittischen einheimische Gerichte serviert: Polenta mit Braten, Risotto mit Steinpilzen, Forellen, Würste, Ziegenkäse, Kastanienkuchen …

Besonders beliebt sind die Grotti als Raststätte auf einer Wanderung. Ein 25 Kilometer langer Wanderweg, der Sentierone, führt mal links, dann wieder rechts der Verzasca vom Lago Maggiore nach Sonogno. Das zuhinterst im Tal gelegene Dorf verdankt seine Berühmtheit dem 1941 erschienenen Roman „Die Schwarzen Brüder“, in dem Lisa Tetzner das tragische Schicksal der einheimischen Buben erzählt, die als Kaminfeger nach Mailand verdingt wurden (die Geschichte wird übrigens in diesem Frühjahr mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle verfilmt und kommt voraussichtlich Anfang 2013 in die Kinos).

Der Weg nach Sonogno führt auch in Brione vorbei. Dort überrascht die Kirche Santa Maria Assunta mit kostbaren Fresken, die zu den bedeutendsten hochgotischen Wandmalereien im gesamten Alpenraum gehören. Gemalt hat sie um 1350 Giovanni Baronzio, ein Schüler von Giotto. Eindrücklich sind auch die vielen sakralen Wandbilder an Kirchen, Kapellen, Felswänden und Hausfassaden, denen man auf dem Sentierone begegnet. Etliche dieser Kleinkunstwerke haben im Laufe der Jahre ihre Farbigkeit verloren – ganz im Gegensatz zur Verzasca, deren Smaragdgrün so intensiv wie eh und je leuchtet.

 RITOM-PIORA
Hoch zu den Seen
Niemand muss sich im Tessin zwischen Berg und See entscheiden. Die traumhaft schöne Region Ritom-Piora vereint beides. Schon die Fahrt ist ein Spektakel: Mit einer der steilsten Standseilbahnen der Welt (maximale Steigung: 87,8 Prozent!) gelangt man in das Hochtal, das 20 Seen, 42 Teiche und Moore sowie 58 Wasserläufe umfasst. Den Besucher erwarten nicht nur grandiose Ausblicke auf Gebirgsmassive, sondern auch eine reiche alpine Pflanzenwelt, durch die zahlreiche Wanderwege führen.

 

 MAGGIA UND LIDO LOCARNO
Badespass pur
Steter Tropfen höhlt den Stein: Tief fraß sich die Maggia bei Ponte Brolla durch den Gneis, schuf Höhlen, Risse und Löcher im Gestein. Geröll und Sand schliffen in geduldiger Beharrlichkeit perfekte Liegeplätze, wo man nach einem Bad im Fluss die wärmenden Sonnenstrahlen genießen kann. Spielt das Wetter einmal nicht mit, dann kann man in das neue Lido von Locarno ausweichen, eine Oase der Ruhe und Erholung am Ufer des Lago Maggiore. Es verfügt über eine Rutschbahn mit Looping. Ihr Name? Maggia!

 

 BRISSAGO-INSELN
Die schwimmenden Gärten
Die schwimmenden Gärten im Lago Maggiore sind eine Augenweide. Die größere der beiden Inseln, San Pancrazio (auch Isola Grande genannt), beherbergt den botanischen Garten des Kantons Tessin. Die kleinere, Isolino, ist naturbelassen. Über eintausendfünfhundert Pflanzen, die sonst nur in subtropischem Klima gedeihen, werden auf San Pancrazio gezogen. Der vorzügliche Windschutz der umgebenden Bergketten und das dank des Sees milde Mikroklima machen die Inseln zu einem botanischen Wunder.

 

 ASCONA
Willkommen im Urlaub
Beim Anblick des ehemaligen Fischerdorfes Ascona am Lago Maggiore schlägt jedes Herz höher: diese Uferpromenade, gesäumt von gelb, rosarot und hellblau getünchten Häusern, das intensive Licht des Südens, die Palmen, die im Wind säuseln, das glitzernde Wasser! Mit seinen » Boutiquen , » Restaurants und Cafés bildet Ascona denn auch das perfekte Umfeld, um aus dem Alltag auszubrechen. Lokale wie das Seven, das Eden Roc Marina, die Giardino Lounge oder die Delta Beach Lounge setzen in der Gastronomie neue Akzente und sorgen dafür, dass Ascona weit über die Landesgrenze hinaus als Lifestyle- und „Partydorf“ bekannt ist.

 

 LUGANO
Mediterrane Heiterkeit
Bizarre Bergformen und mediterrane Weichheit bestimmen die Komposition der Landschaft um den vielarmigen Luganersee. Besucher aus dem Norden wähnen sich definitiv im Süden angekommen. Mit seinen Parks, Villen, Kirchen, Museen, Restaurants und Boutiquen bietet Lugano, die „Weltstadt im Taschenformat“, den Besuchern eine Fülle von Emotionen. Wer eine Pause einlegen will, setzt sich in ein Straßencafé und genießt einfach die Dolce-Vita-Atmosphäre.

 

 GOLE DELL A BREGGIA
Wo Steine sprechen
Der „Parco delle Gole della Breggia“ im Mendrisiotto lädt zu einer einmaligen Zeitreise ein. Die vom Fluss Breggia freigelegten Felsformationen dokumentieren fast lückenlos einen Zeitbogen von hundert Millionen Jahren, was im Alpenraum einmalig ist. In der 1,5 Kilometer langen Schlucht finden sich zahlreiche Spuren der Urmeere: Felsschichten mit Fossilien, Reste von unterseeischen Lawinen und Vulkanausbrüchen sowie Beweise für Klimaveränderungen, die stattfanden noch bevor der Mensch auf der Bildfläche erschien. 

Frühling im Tessin

Frühling im Tessin

Das Tessin, in dem schon im Februar der Jasmin blüht und wo die Schweiz so italienisch ist wie in Verona, verführt mit lebendigen Städten wie Ascona und Locarno, mit abgelegenen Tälern, wildromantischen Landschaften, glasklaren Wildbächen, malerischen Seen und pittoresken Dörfern. ...
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Weitere Infos: www.ticino.ch

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