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HIGH LIFE Heft 33


© FOTO: René Staud

Maserati Ghibli
KAMPFANSAGE 

Der Name hat Tradition – das Fahrzeug ist neu – die Zielgruppe umkämpft. Im Ghibli bietet die italienische Luxus-Marke erstmals in ihrer fast 100-jährigen Geschichte einen Dieselmotor und einen Allradantrieb an.

TEXT Christian Sauer FOTOS René Staud

Der neue Ghibli ist trotz seiner stattlichen Länge von 4,97 Metern unterhalb des Quattroporte positioniert und stellt nicht nur optisch eine reizvolle sowie individuelle Alternative zur etablierten Konkurrenz aus Deutschland dar. Den Designern ist es gelungen, traditionelle Maserati-Elemente, wie den Kühlergrill samt Dreizack, mit einer modernen Formensprache und sichtbaren Dynamik zu verbinden. Dementsprechend präsentiert sich auch das geräumige Interieur mit ebenso bequemen wie sportlichen Sitzen. Bereits serienmäßig sind diese mit feinem Leder von Poltrona Frau bezogen, auf Wunsch sind eine Volllederausstattung sowie Zierelemente aus Edelholz oder Car- bon erhältlich. Ebenfalls gegen Aufpreis zu ordern sind Extras wie Sitzbelüftung, WLAN-Hotspot oder ein Highend-Soundsystem von Bowers & Wilkins. Die geteilt umklappbaren Rücksitze erweitern den im Normalzustand bereits 500 Liter großen Kofferraum.

 

Doch die eigentliche Revolution wartet vorn unter der Haube: Bislang gab es noch nie ein Modell der exklusiven Fiat-Tochter und Ferrari-Schwester mit einem Dieselmotor. Der drei Liter große Sechszylinder soll sich mit lediglich 5,9 Liter Durchschnittsverbrauch begnügen. Dabei leistet der Direkteinspritzer 275 PS und 600 Nm Drehmoment. Für die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h vergehen 6,3 Sekunden und der Vortrieb endet bei 250 km/h. Für den richtigen Klang soll das Maserati Active Sound System mit zwei Soundgeneratoren im Heck sorgen. Wie in der Diesel-Variante verschärft sich die Klangkulisse mit Drücken der Sport-Taste auch bei den beiden benzingetriebenen Ghibli-Modellen, dessen Triebwerke in Maranello gebaut werden.

 

Sie generieren ihre Kraft ebenfalls aus sechs Zylindern und drei Litern Hubraum. Zur Wahl stehen zwei Leistungsstufen, entweder mit 330 PS und 500 Nm oder das Ghibli S genannte Spitzenmodell mit 410 PS und 550 Nm maximales Drehmoment. Standardmäßig überträgt eine moderne 8-Gang-Automatik des deutschen Zulieferers ZF mit diversen Schaltprogrammen die Kraft an die Hinterachse. Neben dem Dieselmotor feiert im Ghibli auch der Allradantrieb Premiere bei Maserati. Der Ghibli S Q4 schafft den Standardsprint in nur 4,8 Sekunden. Dadurch, dass die Vorderräder nur bei Bedarf dazugeschaltet werden, liegt die Höchstgeschwindigkeit mit 284 km/h oder der Verbrauch von 10,4 Litern auf dem Niveau des Hecktrieblers. Das Chassis sowie das Fahrwerk sind größtenteils aus leichtem und verwindungssteifem Aluminium gefertigt. Performance garantieren ebenfalls die ausgewogene Gewichtsverteilung, ein mechanisches Sperrdifferenzial, die Brembo-Bremsen und das optionale Skyhook-System mit adaptiven Stoßdämpfern. Beste Voraussetzungen also für den Angriff auf die Platzhirsche und die Eroberung neuer Kunden – der Ghibli hat das Potenzial dazu. 

 

MIT SEINEM ERSTEN GHIBLI, DER VON  1966 BIS ENDE 1973 HERGESTELLT WURDE, SORGTE MASERATI INTERNATIONAL FÜR SCHLAGZEILEN.
DER SPORTWAGEN ERHIELT KULTSTATUS.

 www.maserati.de

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