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Yachting & Style Heft 26


© FOTO Gilles Martin-Raget

Les Voiles de Saint-Tropez
LEINEN LOS zur spektakulärsten Regatta im Mittelmeer

Über dreihundert Segler sollen zur diesjährigen „Les Voiles de Saint-Tropez“, übersetzt „Die Segel von St. Tropez“, vom 28. September bis zum 5. Oktober wieder an den Start gehen. Nicht zuletzt das Schaulaufen der über vierzig Meter langen klassischen J-Class-Großsegler macht dieses Event so einzigartig.

Text Thomas Klocke | Fotos Gilles Martin-Raget

 Die Geschichte der „Nioulargue“, wie dieses Event ursprünglich hieß, wurde schon oft erzählt, ist aber immer wieder kurzweilig, weil sie halt viel über Männerfreundschaften, Konkurrenzkampf und auch ein wenig über das Kind im Manne zu berichten weiß. Nach einem langen Septembertag 1981 im legendären „Club 55“ an den Stränden von Pampelonne, nach einem oder vermutlich diversen Gläschen des köstlichen provenzalischen Roséweines, ermunterte Patron Patrice de Colmont die Eigner der Segelschiffe „Pride“ und „Ikra“ zu einer Wettfahrt, um die Diskussionen, wer denn nun das schnellere Segelboot hat, zu beenden.

Die Küstenstrecke sah eine Abfahrt vom Le-Portalet-Turm (St. Tropez) in Richtung „Club 55“ vor, wo Patrice de Colmont dem Sieger eine improvisierte Trophäe übergab. Die Kombattanten waren Jean Lorrain aus Saint-Tropez mit seinem 12-Meter-R-Boot Ikra und der Amerikaner Dick Jason mit seiner Swan 44 Pride.

Vorbei ging es an den fest betonierten Seezeichen Basse Rabiou und La Moutte, die das Cap de Saint-Tropez mit seinem flachen Wasser und vielen Steinen absichern, hinein in die Bucht und direkt vor den „Club 55“. Angeblich soll Jean Lorrain der Sieger gewesen sein. Wie auch immer, schlussendlich war dies wohl nebensächlich und alle hatten eine Mordsgaudi.

 

Im nächsten Jahr versammelten sich zahlreiche Freunde Ende September, um sich ebenfalls der Herausforderung zu stellen. Das Segel-Ereignis an der Côte d’Azur war aus der Taufe gehoben, und Patrice de Colmont ließ es in einem Familiengeist wachsen, der die berühmte „Nioulargue“ so einzigartig machte. Im Jahre 1995 kam es zu einem tragischen Unfall, bei dem ein Segler ums Leben kam. Da die Veranstaltung aber Liebhaber und Förderer auf der ganzen Welt hatte, wurde sie 1999 unter dem neuen Namen „Les Voiles de Saint-Tropez“ wieder ins Leben gerufen.

DIE REGATTA STARTET IN UNTERSCHIEDLICHEN KLASSEN  FÜR
MODERNE UND TRADITIONELLE SEGELBOOTE. 
ES WERDEN ZWEI KÜSTENRUNDEN TÄGLICH GESEGELT, 
EINE  FÜR DIE MODERNEN UND EINE FÜR DIE KLASSIKER 
MIT VERSETZTEM START.

 

Die Regatta startet in unterschiedlichen Klassen für moderne und traditionelle Segelboote. Es werden zwei Küstenrunden täglich gesegelt, eine für die modernen Yachten und eine für die Klassiker mit versetztem Start. Wenn die Witterungsbedingungen es ermöglichen, werden insgesamt fünf Regattatage angesetzt, am letzten Tag geht es traditionell um den „Club 55 Cup“. In der J-Class wetteifern die Titanen der Meere um den Cup. Mit ihrer Länge von fast vierzig Metern und den riesigen Segelflächen sind diese Großsegler einzigartig. Sie wurden ursprünglich für die Amerika’s-Cup-Rennen zwischen 1930 und 1937 gebaut. Crews von bis zu dreißig Mann sind erforderlich, um die maximale Segelfläche von fast eintausendfünfhundert Quadratmeter Segelfläche in den Wind zu bringen.

 

Die einstigen Eigner waren Familien mit großen Namen, wie die Vanderbilts, Tee-König Sir Thomas Lipton oder der Besitzer der Woolworth-Kette, William Stephenson. Wie in den Vorjahren auch werden ein spezieller Kurs und Startzeiten der J-Klasse in der gleichen Runde wie der Wally-Flotte zugeordnet, was wieder einmal ein atemberaubendes Schauspiel vor den Stränden von Pampelonne garantiert.

www.lesvoilesdesaint-tropez.fr

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