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Country Style Heft 72 | Sommer 2015

A Home without a Dog is just a House
Vom Stadthaus in ein New-England-Holzhaus auf dem Lande

Mellow gibt sich alle Mühe. Sie springt Lilli ins Kreuz, knabbert an ihren Ohren und zupft sie am Schwanz. Aber die dreijährige Irish-Setter-Hündin ignoriert den Jungspund und behält ihre aristokratisch würdevolle Haltung bei. Saskia und Robert Hofer sehen ihren beiden Vierbeinern amüsiert zu. Sie sitzen in den bequemen Korbsesseln auf der Veranda und läuten bei einem Glas Wein den Feierabend ein.

Text: Stefan Alfons | Fotos: Greenville / Stefan Alfons

 Dass die Hunde eine grosse Rolle im Haushalt Hofer spielen, sieht man nicht nur an den vielen im Haus verteilten Hundekissen. Auf der Konsole im Flur steht ein Metallschildchen: A Home without a Dog is just a House. Und das würden die beiden sicher jederzeit unterschreiben. Mehr Freiheit für die Hunde war auch einer der Gründe für den Umzug aufs Land. Zunächst dachten sie daran, ein altes Bauernhaus zu kaufen und umzubauen, aber die angebotenen Objekte waren alle viel zu groß. Also fiel die Entscheidung, selbst zu bauen. Ein Grundstück war nach einigem Suchen gefunden, gerechterweise etwa gleich weit von seinem und ihrem Arbeitsplatz entfernt. Mit Wiesen drumherum und freiem Blick auf die Berge. Aber wie kommt man von einem ganz modernen Stadthaus auf ein romantisch-gemütliches Holzhaus im New-England-Stil?

„Das hat mit der überdachten Veranda zu tun“, erzählt Saskia. „Die wollte ich unbedingt haben, nachdem ich sie bei Freunden in ihrem Ferienhaus kennengelernt hatte.“ Sie setzte sich vor ihren Laptop, gab die überdachte Veranda als Suchbegriff ein und landete nach wenigen Klicks bei www.greenville.de. Je mehr sie sich auf der Website umsah, die Häuser betrachtete, ihre Baugeschichten las, desto besser gefielen sie ihr. Ein Besuch im Musterhaus in Maria-Thann im Allgäu gab dann den Ausschlag. „Ich fand das Haus unglaublich gemütlich und voller Licht. Und selbst wenn die Häuser größer sind, wirken sie überhaupt nicht protzig – das gefällt mir.“ Auch das Konzept kam den beiden zukünftigen Hausherren entgegen: individuell geplante Grundrisse und äußere Optik, umgesetzt in vorgefertigten Elementen, kurze Aufbauzeiten und alles zum Festpreis. Das kleine Greenville-Team versprach zudem eine sehr persönliche Betreuung.

Gemeinsam ging man ans Planen. Da war – natürlich – die überdachte Veranda. Genau genommen sind es gleich mehrere geworden, jeweils mit Geländer und einer Holztür darin, um die Hunde nötigenfalls von eigenständigen Ausflügen abhalten zu können. Eine der Veranden wurde als an drei Seiten geschlossener Wintergarten konzipiert, hier kann man bis in den Spätherbst hinein, ja selbst an sonnigen Wintertagen windgeschützt draußen sitzen. Saskia Hofer hatte sich ein symmetrisch aufgebautes Haus gewünscht. Einzelne Details der Fassade entstanden nach Ideen, die Carmen Knote, die geschäftsführende Gesellschafterin von Greenville, von einer Reise mitbrachte.

Im Erdgeschoss gehen Wohnen, Essen und Kochen offen ineinander über, ein kleiner Raum hinter dem Kamin dient als Fernsehzimmer. „Ich mag es nicht, wenn der Fernsehapparat das Wohnzimmer dominiert“, sagt Saskia. So kann wer will sich zum Fernsehen auf das große, bequeme Sofa im Fernsehzimmer zurückziehen, und wenn es einmal zu spät geworden ist, kann auch ein Gast auf dem Sofa übernachten.

 

In der Küche wollten die beiden gern auf staubfangende Oberschränke verzichten. Das Greenville-Team entwickelte eine pfiffige Lösung: Der Raum zwischen Eingangsflur und Küche ist beidseitig genutzt. Vom Flur aus öffnen sich Gästetoilette und begehbare Garderobe (ein Detail, das die häufige Unordnung durch Schuhe und Mäntel im Flur vermeidet), zwischen beiden Räumen liegt, von der Küche her erschlossen, die Speisekammer. Hinter den beiden Flurräumen befinden sich auf der Küchenseite raumhohe Schränke mit viel Stauraum.

Im Obergeschoss liegen Schlaf- und Arbeitszimmer und das Bad. Wenn man die Treppe hinaufgeht, landet man zunächst in einer geräumigen Diele mit großem Bogenfenster, dem sogenannten „allroom“. Der stammt aus dem schwedischen Wohnstil: Hier haben die Kinder meist kleine Kinderzimmer, aber eine große Diele als gemeinsamen Raum zum Spielen. Im Bad wurden eine Sauna und ein Ankleidezimmer mit großem eingebauten Schrank integriert.

 

Das Greenville-Team übernahm auch die Innenausbauten. So konnten die Bauherren jedes Detail nach ihren Wünschen anpassen, von der Höhe der Saunabänke bis zur gefliesten Ablage in der Dusche. „Es hat enorme Vorteile, wenn so ein komplettes Team aus Schreiner, Installateur und Elektriker vor Ort ist. Man kann für jedes Problem sofort eine Lösung finden, ohne dass ein Handwerker auf den anderen warten muss“, meint Robert Hofer.

Da das Grundstück genügend Platz für eine Doppelgarage mit integriertem Heizungsraum bot, wurde auf einen Keller verzichtet. Das Haus steht auf einem speziellen Thermoboden, wie er häufig in Schweden eingesetzt wird, und entspricht auch den dortigen, sehr strengen Standards an Wärmedämmung, Isolierung etc. Beheizt wird es durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung. Von der Garage aus betritt man das Haus durch den Hauswirtschaftsraum. Hier sind Waschmaschine und Wäschetrockner untergebracht, eingebaut in eine Schrankwand, die Arbeitsfläche und Stauraum bietet. Ein extra großes Spülbecken dient auch dazu, die Hunde abspritzen zu können, wenn sie nach einem Ausflug bei schlechtem Wetter nach Hause kommen.

Saskia Hofer mag ihren Hausarbeitsraum, der Tageslicht hat und eine zweiteilige „Klöntür“, wie sie im Norden gebräuchlich ist. „Das ist doch viel schöner, als irgendwo im dunklen Keller zu arbeiten“, meint sie. Mit dem neuen Haus sind die Besitzer quasi auf eine Abenteuerreise gegangen. Was mit der überdachten Veranda begann, hat ihren Lebensstil verändert. „Wir waren ganz modern eingerichtet. Fast nichts von unserer bisherigen Einrichtung passte ins neue Haus“, sagt Saskia. „Dank der Einbauten brauchten wir dann aber nur wenige Einzelmöbel, Vitrinen, Polstermöbel, die Essgruppe. Dabei haben wir uns Tipps und Anregungen von den Greenvillern geholt, die immer bereit waren, mit Rat und Tat zu helfen.

 

Es hat sehr viel Spaß gemacht und macht es noch, denn ich finde immer wieder etwas Neues für unser Haus. Wir fühlen uns jedenfalls so richtig wohl hier.“ Der Garten ist inzwischen auch angelegt, samt kleinem Schwimmteich, Sonnen- und Schattenplätzen. „Einen Sichtschutz haben wir dann noch gebraucht, denn auch wenn wir ja nicht an einer viel frequentierten Straße liegen, bleiben doch immer wieder Spaziergänger stehen, um sich das Haus anzuschauen. Es ist halt schon etwas Besonderes.“

Greenville GmbH
Mellatz 40b, D-88145 Opfenbach
Telefon: 0 83 81 / 94 84 60
www.greenville.de

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