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Bilila Lodge Kempinski

Sie werden sich an den Händen halten

 „Es war ein Land, um beglückt aufzuwachen, weil man davon geträumt hatte.“ So schwärmte der Schriftsteller und Großwildjäger Ernest Hemingway von der Serengeti. Kempinski eröffnet hier eine Lodge, die Gastlichkeit in Afrika neu definiert. 

Schon die Landschaft ist faszinierend abwechslungsreich, von den vulkanischen Ngorongoro-Bergen im Südosten bis zum niedrigen, leicht bewaldeten Hügelland im Norden. Kempinskis Bilila Lodge liegt in der zentralen Savanne, mitten im Serengeti-Nationalpark. Aber das aufregendste ist die Fauna. Sie wandert. Dieses „endlose Land“ (so übersetzt man das Massai-Wort „Serengeti“) ist eine der letzten Bühnen der Welt für ein Naturspektakel, das sich seit zigtausend Jahren immer auf die gleiche Weise abspielt. Über eineinhalb Millionen wilder Tiere ziehen, geleitet durch den Wechsel von Regen- und Trockenzeit, durch die Serengeti, einmal im Jahr, von Norden nach Süden und zurück. Immer wichtig dabei die Frage: Wo kann man trinken? Dort, wo Bilila liegt zum Beispiel. Die Lodge ist an ein Wasserloch gebaut. Nicht zuletzt Beutetiere suchen es gern auf. Im Gegensatz zu den Flüssen warten hier keine Krokodile – allenfalls Raubkatzen.  Bilila-Gäste erleben Afrika pur.

Schon vom Zimmer, von der Villa aus. 74 Einheiten gibt es. Die Suiten sind mit privatem Pool ausgestattet, eine besondere Einrichtung aber haben alle Wohnensembles gemeinsam. Durch die gläserne Schiebetür tritt man auf eine große Teakterrasse, ideal zum Relaxen und zugleich der perfekte Aussichtspunkt, um die Herden von Gnus, Antilopen, Zebras, Gazellen, dazu Raubtiere und Aasfresser, die ihnen folgen, Leoparden, Löwen und Hyänen aus sicherer Entfernung zu beobachten. Oder man hat sich sein Lieblingsplätzchen in der Lounge gesucht, den bevorzugten Sundowner servieren lassen, und während die Sonne sinkt, wird man unsichtbar für die Tiere draußen, beobachtet sie, bis die Nacht nur mehr ihre Laute durch die Savanne trägt, Afrikas einzigartige Natursymphonie. Die Luxuswelt der Lodge ist sensibel hineingeblendet ins Serengeti-Flair. Afrikanische Atmosphäre wurde mit Sinn für moderne Ästhetik ins Design gewoben: tansanische Kunst, ausgesuchte Materialien vom ganzen Kontinent, raffinierte Farb- und Formenspiele finden statt. First-Class-Komfort ist selbstverständlich, vom High-Speed-Internetzugang und einer großen Auswahl an TV- und Radio-Satelliten-Kanälen bis zur individuell regulierbaren Klimaanlage, zum Wäsche- und Zimmerservice rund um die Uhr.

Afrikanische Töne auch in der Kulinarik: mit vielen lokalen Produkten im Restaurant, gekocht wird – hübscher theatralischer Effekt – einsehbar vor den Gästen. Afternoon Tea und feine leichte Küche in der Lounge. Safarifeeling mit Whisky, Cognac, Zigarren in der Bar – und auch eine der schönsten kolonialen Sitten pflegt man in der Bilila Lodge: erstklassige Weine selbst im Busch – der Weinkeller ist ausgesprochen kultiviert sortiert. Immer wieder ein Erlebnis: Speisen in der Natur – Moonlight-Dinner im Boma, ursprünglich ein dörflicher Versammlungsplatz, Massai-BBQ am Fluss etc. Morgens und abends gibt es die klassischen Game Drives. Auch wenn sie weiterwandern, bleibt man den Tieren per Landrover auf der Spur, freilich nicht mit schussbereiter Mannlicher wie einst Hemingway, sondern mit der Kamera.

Filmkameras waren es auch, die die Serengeti vor genau fünfzig Jahren weltweit bekannt und unsterblich gemacht haben. Der deutsche Zoologe Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael (bei den Dreharbeiten tödlich mit dem Flugzeug verunglückt) zeichneten aus der Luft die Wanderrouten auf – die Einstellungen sind berühmt geworden. Ohne ihren Oskar-gekrönten Streifen „Serengeti darf nicht sterben“ wäre das heutige Biosphärenreservat nicht eines der letzten Paradiese für Wildtiere auf dem Globus.

Der Bilila-Lodge-Aufenthalt lässt sich dank Kempinski gut kombinieren mit zwei anderen Entdeckungstrips durch Tansania. Das Zamani Zanzibar Kempinski Hotel und das Kilimanjaro Hotel Kempinski locken Afrika-Fans auch auf die zauberhafte Gewürzinsel Sansibar im Indischen Ozean bzw. zur Sightseeing- und Shoppingtour nach Daressalam, einer der atmosphärischsten afrikanischen Küstenstädte. Wer lieber in Bilila aktiv bleibt, hat viele Möglichkeiten, dem Geheimnis der Serengeti näher zu kommen – eine Ballonsafari zum Beispiel.

Man steigt im Heißluftballon mit der Sonne auf, unten vollzieht sich das ewige Schauspiel. Während sie ziehen, bringen Gnus ihre Kälber zur Welt, Zebras ihre Fohlen, mit ihnen unterwegs oder ihnen auf der Spur die Big Five, Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard, Löwe. Nach der Landung ein elegantes Frühstück im Schatten einer Schirmakazie – guter Moment vielleicht, um sich an eine der schönsten Stellen aus „Serengeti darf nicht sterben“ zu erinnern, aufgenommen 1959. Sprecher: „Aber wenn ein Löwe im rötlichen Morgenlicht aus dem Gebüsch tritt und dröhnend brüllt, dann wird auch Menschen in fünfzig Jahren das Herz weit werden. Ganz gleich, ob sie englisch oder russisch, suaheli oder deutsch sprechen. Und sie werden stumm dastehen und ihren Nachbarn an der Hand fassen, wenn sie zum ersten Male in ihrem Leben zwanzigtausend Tigerpferde über die endlose Steppe ziehen sehen.“

Preise: ab 500 Euro mit Vollpension pro Nacht (Deluxe Room)
Entfernung vom Flughafen: 45 Minuten vom Seronera Airstrip 

Bilila Lodge Kempinski

P.O. Box 6 31 09
Dar es Salaam
United Republic of Tanzania

Telefon: 0 02 55 - 7 78 - 88 88 88
Telefax: 0 02 55 - 7 78 - 77 88 66

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