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Country Style Heft 76 | Sommer 2016

Ein schwäbisches Idyll

Wo sich, umgeben von Weinbergen und Streuobstwiesen, Fuchs und Hase gute Nacht sagen, liegen mitten im schönen Schwabenländle zauberhafte Dorfhäusle. In liebevoller Detailarbeit ließen Andrea und Uli Ferber fünfzehn individuelle Wohnhäuser im Stil des vergangenen Jahrhunderts als luxuriöses Chalet-Dorf erblühen. Historische Baustoffe wie Sandstein, Fachwerk und Holzfassaden verleihen dem sDörfle seinen besonderen Charme und künden vom Ankommen in der „ruhigen, guten alten Zeit“.

Text: Bernd Teichgräber | Fotos: Ydo Sol

Ein Bussard zieht seine Kreise über der sanft hügeligen Landschaft. Esel, Ziegen und Ponys grasen friedlich auf grünen Wiesen. So als sei sie ein wenig der Zeit entflohen, liegt die Kulturlandschaft nordöstlich von Stuttgart in ihrer Ruhe und Beschaulichkeit da; seit Jahrhunderten schon von Bauern und Winzern geprägt und mit dem Zauber der Vergangenheit gesegnet. Was von Ferne stören könnte, an diesen Ort dringt es nicht vor. Die liebliche Natur des Schwäbisch-Fränkischen-Naturparks bildet den einladenden Blickfang für das sDörfle am Rand von Kleinaspach, das mit seiner historisch anmutenden Architektur und schwäbischer Geschichte an diesem malerischen Fleckchen Erde genau am richtigen Platz steht.

Kaum ist das gusseiserne Eingangstor ins Schloss gefallen, eröffnet sich der Blick auf fünfzehn liebevoll und individuell gestaltete Chalets, taucht man ein in eine kleine, feine Welt mit kostbarer Dorfromantik. Erbaut wurden die Häusle im traditionellen Stil der vergangenen Jahrhunderte – mit Fachwerk aus heimischen Hölzern, Stein und anderen Naturmaterialien. Es riecht nach Buchenholz, das in den Kaminen der Häusle des Luxus-Chaletdorfs knistert. Der Dorfbach plätschert vergnügt am Wegrand hinunter. Zu diesem Ort der Ruhe und Entspannung hat die Hektik eines durchorganisierten Alltags keinen Zugang. Hier wird Menschen, die eine Auszeit suchen, etwas wirklich Kostbares geboten, das man in unserer heutigen Zeit nicht kaufen kann: Die Freiheit, es sich rund um die Uhr im eigenen Chalet gemütlich zu machen, in einer Umgebung, die mit viel Liebe zum Detail stimmungsvolle Atmosphäre vermittelt. Das Althergebrachte, schon Eingelebte und Bewährte – im sDörfle hat es bis in den hintersten Winkel Einzug gehalten.

 

Je nach Anspruch wählen Gäste ihr ganz persönliches Refugium aus den fünf Häusle-Kategorien: Dorfhäusle, Wengerthäusle, Dorfchalet, Bergchalet oder Appartement in der alten Scheune. Jede Kategorie ist mit gemütlichem Wohn- und Esszimmer, lauschiger Kuschelecke, Kamin, zwei romantischen Schlafzimmern und zwei Bädern bestens ausgestattet. Hinzu kommen ein eigener kleiner Bauerngarten sowie eine private Sauna. Und bis auf die Dorfhäusle verfügen alle über einen mit Quellwasser befüllten Wengertbottich auf der Terrasse. Dieser wird mit Holz beheizt und bietet herrliche Entspannung mit Panoramablick. Traditionelle Muster und Formen schaffen spielerisch eine besonders wohlige Atmosphäre in den zwischen 70 und 150 Quadratmeter großen Chalets. Exklusives Interieur mit lokaler Note und große Aufmerksamkeit auf die kleinen Dinge sorgt für ein natürlich sinnliches Ambiente, für Geborgenheit und für ein zutiefst erholsames Zuhausegefühl.

Das Schwarzwaldchalet nimmt in der Inneneinrichtung motivisch Bezug auf typische Bilder mit Kuckucksuhr, Rehmotiv-Garderobenhaken und Geschirr mit Wald-, Wild- und Jagdmotiven; im Kutscherhaus hängt ein echter, großer, lederner Pferdesattel vom hölzernen Galeriegeländer herab, im Schäferhäuschen gibt es Schafe in alle Variationen und im Milchbauer-Chalet lassen Milchkannen und Kuhlampen die Herkunft des Namens nicht in Vergessenheit geraten. Anleihen aus dem alpinen Raum nimmt das Bürgermeisterhaus mit seiner feinen Lüftlmalerei.

 

Für die zauberhaften Interieurs wurde sowohl neues als auch antikes Holz verwendet. Es ist diese Mischung, die die ganz besonders gemütliche, heimelige Ausstrahlung erzeugt. Gepaart mit der Verwendung hochwertiger, anheimelnder Stoffe, von Kissen, Fellen, Vorhängen, Kuscheleckendecken sowie echten Daunenbettdecken ergibt sich das unverwechselbar erholsame sDörfle-Flair. Der Stilmix aus alt und neu zieht sich durch sämtliche Chalets. In jeder Wohneinheit gibt es eine Kaffeemühle, einen Porzellanfilter, Kaffeebohnen und einen Wasserkessel, mit deren Hilfe man wie früher frischen Kaffee aufbrühen kann. Dazu gehört auch, dass alle TV-Geräte hinter hölzernen Läden versteckt sind, die Kamine handgemauert, die Badarmaturen in altem Stil gehalten und die Bäder mit unterschiedlichen Natursteinen an Boden und Wänden gefliest sind. Die Waschbecken im Bad sind teilweise aus Keramik, Naturstein grob geschliffen oder handgetöpfert – überall zeigt sich der Charme der Individualität.

 

Ihren festen Platz im Dorfleben haben auch das Backhäusle, Wirtshaus, die Scheune und der Weinkeller. Wo es sich ermöglichen ließ, hat Familie Ferber auch Teile verfallener Gebäude aus der schwäbischen Region im Innen- und Außenbau verwendet: So ist als heutige Außenmauer des Backhäusles eine originale Scheunenwand aus dem Jahr 1722 verbaut worden, weitere Teile der Scheune sind auf der gegenüberliegenden Wand mit einbezogen worden. Im sDörfle-Chalet Schnapsbrenner sind ebenfalls Teile einer alten Scheune gerettet, ihr Fachwerk als ganze Wand wieder verbaut worden.

 

In das stimmige Gesamtbild fügt sich auch die sDörfle-Gastronomie. Das urgemütliche Gasthaus wurde wie die Chalets im gemütlich-romantischen Stil eingerichtet. Oft prasselt ein Kaminfeuer, immer gibt es gelebte Gastlichkeit und hausgemachte Köstlichkeiten, die dem Gast den Tag verschönern. Im sDörfle-Gasthaus Sonne erfreuen Speisen aus der Region den Gaumen, die nach wie vor hausgemacht sind und von regionalen Produzenten geliefert werden. Es gibt natürlich Maultaschen, Gaisburger Marsch, Rostbraten mit geschmelzten Zwiebeln, Flädlesuppe und Gutsle (Kekse), die zu einem guten Glas Wein (vom eigenen Weinberg!) oder dem eigens fürs sDörfle gebrauten „Dörflebier“ verzehrt werden. Hausgebackene Kuchen und Nachspeisen aus dem großen Ofen im Wirtshaus lassen niemanden hungrig wieder aus dem Haus gehen.

 Der Gast hat auch die Wahl, sich sein Essen direkt ins Chalet servieren zu lassen – ähnlich wie morgens, wo das sDörfle-Frühstück im Chalet zur gewünschten Zeit duftend und heiß auf dem Tisch steht. Im sDörfle nicht fehlen dürfen der gute Service und die aufmerksame Umsorgung der Gäste, die oft von weither anreisen. Zuständig hierfür sind die Dörfler, die Menschen, die alles am Leben und Laufen halten, die den Gast freundlich empfangen, sich Zeit für ihn nehmen, spüren, wenn er Bedürfnisse hat und versuchen, diese zu erfüllen.

Zeit hat hier einen anderen Wert, es gilt, sie für die Gäste mit positiven Erlebnissen und echten Gefühlen zu füllen. Ob romantische Stunden mit dem Partner oder gemütliche Tage in vertrauter Runde – Werte wie Privatsphäre und Romantik, Wärme und Geborgenheit bindet man im sDörfle in erlebbare Dimensionen ein.

sDörfle
Am Dörfle 1, D-71546 Aspach
Telefon: 0 71 48 / 3 79 00
Internet: www.sDörfle.de

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