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YACHTING & Style Heft 15

PORTO MONTENEGRO
Konkurrenz für Porto fino, Porto Cervo & Co

Wenn jemand behauptet, dass ein neuer Yachthafen an der südöstlichen Adriaküste mittelfristig den etablierten Hotspots in Ligurien, auf Sardinien oder an der Französischen Riviera den Rang ablaufen könnte, würde man ihn sicherlich nur belächeln. Wenn man sich jedoch die Namen der Hauptinvestoren der Luxus-Marina von Porto Montenegro in der Bucht von Kotor, dem größten Naturhafen im östlichen Mittelmeer, anschaut, wächst der Glaube an dieses Projekt deutlich. Mit Peter Munk, Baron Jacob Rothschild, Oleg Deripaska und LVMHChef Bernard Arnault haben sich hier einige der renommiertesten Global Player der Großfinanz zusammengeschlossen.

Ursprünglich war Montenegro gemeinsam mit Serbien Nachfolger der Bundesrepublik Jugoslawien. Am 3. Juni 2006 erfolgte die Unabhängigkeits-erklärung und mittlerweile ist der Nachfolgestaat völkerrechtlich weltweit anerkannt und Mitglied zahlreicher internationaler Organisationen. Mittelfristig wird eine Aufnahme in die NATO und die EU angestrebt. Das kleine Land (die Fläche beträgt nur 13.812 Quadratkilometer und zählt gerade einmal 620.000 Einwohner) ist aber selbstbewusst und hat für die Zukunft große Pläne. Es grenzt an Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, den Kosovo und Albanien. Die bizarre Küstenlandschaft an der süd-östlichen Adria gehört zu den landschaftlich schönsten Regionen des Mittelmeeres, die Natürlichkeit und Ursprünglichkeit suchen ihresgleichen. Es fehlte bislang nur jemand, der Montenegro aus seinem Dornröschenschlaf wachküßt. Dafür haben sich dann aber gleich die vier richtigen Prinzen gefunden.

Als der kanadische Milliardär Peter Munk 2004 das erste Mal mit seinem Hubschrauber über die Bucht von Kotor und die pittoreske Berglandschaft in der Nähe der Küste flog, hat der Besitzer des größten Goldminenkonzerns der Welt wohl gleich das ganze Potenzial dieses Schmuckstücks entdeckt. Auf die Grundstrukturen des ehemaligen Marinestützpunkts Tivat ließ sich aufbauen, und so holte er sich seine Freunde Baron Jacob Rothschild, den Rohstoffmagnaten Oleg Deripaska, Bernard Arnault und einen Investor aus Ungarn, Sandor Demjan, buchstäblich mit ins Boot. Parallelen zu Monte Carlo drängen sich unweigerlich auf, denn als das kleine Fürstentum im 19. Jahrhundert seine Unabhängigkeit von Frankreich erhielt, vergab es ebenfalls die Betriebserlaubnis für ein Casino, lockte es mit einem günstigen Steuersystem und baute als Anziehungspunkt für die Schönen und Reichen einen Yachthafen, Luxushotels und Wohnresidenzen. Übrigens ist das gesamte Investment krisenresistent von der weltweiten Finanzkrise angelegt: die Investoren arbeiten völlig bankenunabhängig, es wird ausschließlich Eigenkapital investiert.

An den ersten hundert Liegeplätzen konnten bereits in diesem Sommer Yachten unterschiedlicher Länge festmachen, insgesamt sollen es einmal 650 werden. Natürlich gibt es ein großes Trockendock mit modernen Travellift-Anlagen und die ersten Wohnresidenzen, die von dem österreichischen Strabag-Konzern errichtet werden, sollen ebenfalls schon fertiggestellt sein. Die dreiundzwanzig luxuriösen „Ozana Residences“, die ein wenig an Port Grimaud erinnern, wird es mit einem, mit zwei oder drei Schlafzimmern geben, die Preise starten bei 230.000 Euro und gehen bis 1.885,000 Euro.

Ein großer Pluspunkt für die Klientel der Yachties: Auf dem nur sieben Kilometer entfernten Flughafen von Tivat, dem zweitgrößten Airport des Landes, können sie bequem mit ihren Private Jets landen. Wer sich jetzt immer noch kein Bild von Montenegro machen kann, der möge sich an den James-Bond-Film „Casino Royal“ erinnern. Die Poker-Szene im Casino, damals noch nachgestellt in Tschechien, gewährt einen Blick in die Zukunft vom neuen „Monte Carlo“.

Offizielle Website:
http://www.portomontenegro.com

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