HIGH LIFE Heft 21 | 2009
Der ultimative
ASTON MARTIN
Der Aston Martin One-77 ist streng limitiertes Kunstwerk und zugleich Ausdruck purer technologischer Innovation. Die 77 Kunden, die einen One-77 besitzen werden, geben damit ein großes Bekenntnis ab – und erhalten dafür ein Fahrzeug, das all jene Elemente, für die Aston Martin heute steht, in vollendeter Form vereint: V-12-Power, Leichtbauweise, modernes Material, Handarbeit, herausragendes Design und, natürlich, pure Schönheit. Jonathan Bell berichtet aus Gaydon über die Herstellung des Prototyps.
Das One-77-Projekt ist ein Beleg dafür, dass die Umsetzung strenger Engineering-Ziele nicht auf Kosten des Designs gehen muss und umgekehrt. In einem gewöhnlichen Fahrzeug-entwicklungsprojekt muss in dieser Frage immer eine dieser beiden Seiten Kompromisse eingehen. Beim One-77 ist das anders. Von Beginn an war der kreative Entwurf quasi in Stein gemeißelt. Die Vision des Designteams unter der Leitung von Aston Martin-Design-Direktor Marek Reichman wurde stringent in ein atemberaubendes Fahrzeug umgesetzt: fließende in Karbon gegossene Formen sowie eine beeindruckende Chassisstruktur und Querverstrebungen, die unter der Hülle sichtbar werden. Dieses Projekt kennt keine Kompromisse.
Der One-77 ist pures Aston Martin-Design, und er ist pures Aston Martin-Engineering. Um beides in einer Synthese zu vereinen, werden Handarbeit und moderne Materialien in beispielloser Weise zusammengeführt. Die Köpfe hinter dem Projekt sind felsenfest davon überzeugt, mit ihrem Projekt neue Wege eingeschlagen zu haben. „Der One-77 muss das verkörpern, wofür Aston Martin heute steht“, so Dr. Ulrich Bez, CEO von Aston Martin. „Die echte Verbindung zur Marke ist wichtig. Dieses Auto soll unsere Kreativität, unsere Innovationsstärke und unser Selbstbewusstsein zum Ausdruck bringen.“
Chris Porritt, One-77-Projektleiter, bringt den Charakter des Autos auf den Punkt. „Aus heutiger Sicht ist das für uns der ultimative Aston Martin“, sagt er. Sowohl bei der Technik als auch mit seiner Ästhetik setzt der One-77 zukunftsweisende Maßstäbe. Seine Oberflächen und Formen wären vor einem Jahrzehnt schlichtweg unmöglich gewesen. Geparkt auf dem unscheinbaren Prototypen-Gelände in Gaydon neben anderen Entwicklungsfahrzeugen, präsentiert sich der One-77, der im April auf dem Concorso d’Eleganza in der Villa d’Este sein Debüt gab, in geradezu monumentaler Kühnheit – er ist ein blaues Kraftpaket, tiefliegend und breit, zugleich jedoch ungemein geschmeidig.
Es steht außer Frage, dass der One-77 kein herkömmliches Serienfahrzeug ist. So kann das außergewöhnlich konstruierte Fahrwerk nicht in der Produktionsanlage in Gaydon gebaut werden. Statt dessen werden die maßgeschneiderten Einzelteile des Fahrzeugs in einer speziell dafür eingerichteten Produktions-stätte zusammengesetzt. [...]
Weitere Infos: www.one-77.com
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