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Die Beständigkeit eines Designs

30 Jahre Ebel Classic

Als Ebel 1977 die Sport Classic vorstellte, war es gewagt, ein Modell zu lancieren, das nicht dem damaligen Zeitgeist entsprach. Obwohl verschiedene innovative Elemente der Uhr zu avantgardistisch wirkten, um überhaupt eine kommerzielle Chance zu haben, sollte die neue Linie die Uhrenbranche revolutionieren. Bis heute gehört sie zu den unverwechselbaren Markenikonen.

Blickt der Uhrenliebhaber aus heutiger Sicht auf den damals unerwarteten, bis heute andauernden Erfolg der Trendsetterin Sport Classic zurück, wird klar, daß diese Pionierleistung der Marke internationales Renommee und Bewunderung eintrug. Ihre charakteristischen Merkmale haben fortan die Design-Handschrift der „Architekten der Zeit“ geprägt - der Name “Ebel Classic” ist Programm.

Die Design-Handschrift der „Architekten der Zeit“
Augenfälliges Merkmal der Ebel Classic ist das einzigartige Design des sechseckigen Gehäuses mit seinen sanften, sinnlichen Rundungen. Dieses von der Bildhauerkunst inspirierte und von hoher emotionaler Anziehungskraft erfüllte, fein strukturierte Wellenmotiv verlieh der Sport Classic einen einzigartigen Wiedererkennungswert und einen Look, der auch über drei Jahrzehnte ständig wechselnder Trends stets aktuell blieb. Das sechseckige Monocoque-Gehäuse, das dieses skulpturale, zeitgemäße Erscheinungsbild der Sport Classic dauerhaft etablierte, war in einer Zeit, als Uhren zu kantigen Linien tendierten, eine originelle Wahl. Mit der Entscheidung, die sportliche und dynamische Geometrie des Sechsecks mit runden Linien und abgeschrägten Kanten zu kombinieren, hatte Ebel eine kühne Vision der Formensprache, die für neuartige, ausgewogene Proportionen sorgte.

Als Gegengewicht zu diesem sanft gerundeten Design sind die fünf sichtbaren Schrauben eine eigenständige und kreative Lösung, um das dynamische Element dieser Uhr und ihren hohen technischen Standard sofort erkennbar zu signalisieren. Untrennbar mit dem Sechseck-Gehäuse verbunden, unterstreichen sie die Markenhandschrift und stellen sicher, daß eine Ebel-Uhr stets herausragt und auf den ersten Blick auffällt. Alle nachfolgenden Kreationen basieren heute auf der universellen und zeitlosen Schönheit dieses Gehäuses. Das Sechseck oder Hexagon mit sichtbaren Schrauben war nicht nur Vorbild für die Modelllinien Chrono Sport und Voyager, sondern bildet auch die Grundlage für die Modellfamilie 1911, 1911 BTR und als jüngste Version: die 1911 DISCOVERY.

Zudem erinnert die einzigartige von oben über die Lünette zugängliche Monocoque-Gehäusekonzeption mit ihrer perfekten, glatten Oberfläche an das unvergleichliche Gefühl eines aus weichen, sanften Linien bestehenden Kieselsteins. Dieses Konstruktionskonzept verstärkt nicht nur die Wasserdichtigkeit der Uhr, es sorgte vor 30 Jahren auch für einen einzigartigen Look, der von keinem anderen Modell der damaligen Zeit erreicht wurde. Die ästhetische Harmonie dieser bemerkenswert flachen Uhr wäre undenkbar gewesen ohne die technische Errungenschaft, ein ultraflaches Quarzkaliber einzubauen… dies zu einer Zeit, als herkömmliche Quarzwerke eine wesentlich größere Bauhöhe besaßen. Darüber hinaus ergab sich aus der perfekten Integration von Gehäuse und Armband eine Uhr, die als nahtlose Einheit erscheint. Nicht nur die Optik, sondern auch das haptische Gefühl ist außergewöhnlich. Trotz ihrer vordergründigen Schlichtheit – ein Charakteristikum genialer Lösungen – stellt diese Integration eine technische Glanzleistung dar, wie sie selbst heute nur noch wenige Uhrenmarken vollbringen.

Das Armband ist aus einer scheinbar endlosen Reihe wellenförmiger Glieder zusammengesetzt. Sie verleihen ihm einen noch nie dagewesenen Touch vornehmer Eleganz und unglaublichen Tragekomfort am Handgelenk. Ein Metallband von derart nahtlos glatter Geschmeidigkeit zu entwickeln erforderte eine immense Forschungsarbeit, doch das Ergebnis wurde von den Uhrenliebhabern rund um den Globus geschätzt. Die Wellenform inspirierte zur Weiterentwicklung, Gold und Edelstahl in einer neuen und besonders ästhetischen Weise zu kombinieren. So gelang es, Bicolor-Uhren wiederzubeleben, die eine Zeitlang als zu auffällig galten.

Visionäre mit Weitblick
Die Geschichte dieser Modellikone ist unweigerlich mit den Menschen verbunden, welche sie entwickelt und ihr den Weg bereitet haben. Die Uhr spiegelt eindeutig das unabhängige, kompromisslose und innovative Wesen ihres “Schöpfers“ wider, des Designers Eddy Schöpfer (nomen est omen). Seine Ausbildung als Goldschmied und seine Liebe für die Bildhauerei ließ in ihm den Wunsch entstehen, mehr Gefühl und Sensibilität in die Welt der Uhrmacherei einzubringen, die er als zu konservativ empfand.

Wichtigster Bestandteil bei der Kreation der Sport Classic war es, ideale Proportionen mit geschmeidigen Kurven und abgeschrägten Kanten zu schaffen, um die weiche, sanfte Schönheit eines Designs sicherzustellen, das kurzlebigen Trends trotzen würde. Oder wie er selbst sagte: „Ich zeichne auf die gleiche Art, wie ein Bildhauer den Stein formt und alles Überflüssige wegschlägt. Wenn dann meine Kreationen fertig sind, erscheinen sie mir als selbsterklärend, aus sich selbst heraus überzeugend.“

Trotzdem hätte man ein so überzeugendes Gestaltungskonzept nicht ohne Uhrmacher realisieren können, welche diesen brillanten und revolutionären Entwurf in die Realität umsetzten. Sie erkannten, welch großen Einfluss die Sport Classic auf das Unternehmen hatte, war es doch das erste Mal, daß Ebel große Serien unter eigenem Namen lancierte. Albert Noël, ein Uhrmacher, der 1986 bei Ebel als Leiter der Abteilung Qualitätsmanagement verantwortlich zeichnete, erinnert sich: „Damals arbeitete ich für eine andere Uhrenfabrik, doch ich träumte von der Sport Classic und ihren technischen Errungenschaften. Ich hatte lange mit meiner Bewerbung für diese Position gezögert, da ich befürchtete, nicht gut genug zu sein. Alle meine Uhrmacherkollegen wollten für die Marke arbeiten, welche die legendäre Sport Classic entwickelt hatte.“

Ein stolzes Erbe und eine strahlende Zukunft
Als Hommage an das 30-jährige Jubiläum der emblematischen Sport Classic wurde das Design jetzt völlig neu überarbeitet und in der Kollektion HEXAGON modern und zeitgemäß interpretiert. Die Modelllinie bewahrt die Wiedererkennungsmerkmale von Ebel, wartet jedoch mit einem größerem Gehäuse und verbreitertem Zifferblattausschnitt auf. Diese Neuinterpretation des Designs bekräftigt den entschieden modernen Charakter der HEXAGON und verstärkt gleichzeitig das Ebel-Markenzeichen vornehmer Eleganz. Die neue Linie ist mit zwei mechanischen Automatikwerken lieferbar: einer GMT und einem Regulator.

Das Design der Ebel Classic hat die Philosophie der “Architekten der Zeit” zweifellos geprägt und zu einer wegweisenden Sicht moderner Uhrmacherkunst beigetragen. Dieses Jubiläum ist richtungsweisend, und nicht ohne Stolz blickt Ebel auf 30 Jahre Erfolgsgeschichte seines Designklassikers zurück.

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