Das goldene Dutzend
PAUL BOCUSE
Das Goldene Dutzend unserer Tage, die Besten der Besten im Koch-Olymp (hier noch eine Reihenfolge zu bestimmen, wäre vermessen), kann nur mit einem Namen beginnen, mit „Monsieur Paul“, Weltstar Paul Bocuse aus Collonges-au-Mont-d’Or bei Lyon, der im Februar 2011 seinen vierundachtzigsten Geburtstag gefeiert hat.
Als „Revolutionär“ wird er in der Geschichte der Kulinarik seinen Platz finden, als Befreier der erstarrten Haute Cuisine, als Erfinder des Amuse-gueules und als Urbild des Küchenchefs, der gleichzeitig Kommunikator ist. Natürlich bejubelt ihn eine große Schar Bocuse-Jünger als Initiator der Nouvelle Cuisine, obwohl dieses Verdienst eigentlich Michel Guérard gebührt. Was soll’s? Unangetastet haben seine Klassiker heute und morgen Bestand, die Rotbarben mit Kartoffelschuppen oder die Trüffelsuppe „Giscard d’Estaing“, die er zu einem Staatsempfang im Élysée-Palast kreierte und die ihm den höchsten Orden der Grande Nation einbrachte.




















