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Hotel & Restaurant Jörg Müller

„ALLE MEINE WÜNSCHE haben sich erfüllt“

Beneidenswert, wer das von sich behaupten kann: Es ist Jörg Müller. Der Sternecuisinier, der in Freiburg im Breisgau das Licht der Welt erblickte, wirkt stets bescheiden: keine Skandale, keine Kochshows, keine übertriebene Medienpräsenz. Müller konzentriert sich auf das, was er am besten kann – und das ist kochen.

Wie ein Fels in der Brandung steht sein Name für Spitzenqualität, Kreativität und Kontinuität in der Sylter Highend-Gastronomie – seit drei Jahrzehnten. Ungezählte Persönlichkeiten aus der Kunst-, Sport-, Wirtschafts- und Politikszene haben bei Jörg Müller unvergessliche lukullische Freuden erlebt. Nicht jeder aus der illustren Gästeschar hat sich im dicken Gästebuch des Hauses verewigt – Wolfgang Völz, Heinz Rühmann, Horst Buchholz, Otto, Bärbel Schäfer, Wolfgang Scheuble und Edmund Stoiber schon, um nur einige Namen zu nennen. Auch Altbundeskanzler Helmut Kohl dinierte 1992 mit seinem Staatsgast, dem damaligen spanischen Ministerpräsidenten Gonzales, anlässlich der deutsch spanischen Konsultationen.

„Es sind viele bei mir ein und aus gegangen“, erinnert sich der stets ruhig und besonnen wirkende Badener mit dem charaktervollen Kaiser-Wilhelm-Schnurrbart, „von Feinschmeckern, die aus Lust am Genuss zu mir kamen, bis zu solchen, die mehr an der eigenen Publicity Interesse zeigten – mit allen Zwischentönen.“ Jörg Müllers Sylt-Karriere ist beispiellos. Kein anderer Spitzenkoch der Insel hält oder hielt so lange in Folge einen Michelin-Stern wie er.

Als er von 1983 bis 1988 im Morsumer Landhaus Nösse aufkochte, folgte 1984 der erste Stern, ein Jahr später der zweite. Müller knüpfte damals an die Erfolge im Restaurant „Schweizer Stuben“ in Wertheim an, für die er zwischen 1974 und 77 ebenfalls zwei Etoils erkochte. Mit dem Umzug 1988 von Morsum nach Westerland wurde Jörg Müller Eigentümer des Hotel-Restaurants in der Süderstraße, das seinen Namen trägt. Seitdem leuchtet nur noch ein Stern über ihm, der aber umso brillanter und kontinuierlicher, zuletzt seit 25 Jahren in Folge. „Das muss erst mal einer erreichen!“ Doch nicht nur für seine Küche erntete der heute 66-Jährige höchste Lorbeeren.

Müllers Passion für edelste Weine blieb auch dem international angesehenen US-amerikanischen Magazin „Wine Spectator“ nicht verborgen. Seit 1993 in Folge zeichnet es den Wahlsylter mit seiner höchsten Auszeichnung, dem „Grand Award“, aus. Jörg Müllers Weinkarte zählt mit rund 1700 Positionen erlesenster Tropfen aus den berühmtesten Lagen und Anbaugebieten Europas zu den besten der Welt.

Auf die Frage, ob es ein Gericht gibt, welches ihn in all den Jahren im „hohen Norden“ begleitet hat, antwortet Jörg Müller nach kurzem Überlegen: „Es ist der Ziegenkäse. Damals waren die Geschmäcker noch nicht so an diese Spezialität gewöhnt wie heute. 1983 bezog ich frischen Ziegenquark vom ,Ziegenhof‘ in Keitum, heute übrigens auch noch. Um etwas Pep dran zu bringen, vermengte ich ihn mit Pesto von Feld-, Wald- und Wiesenkräutern. Später habe ich die Ziegenkäsemasse bearbeitet und veredelt. Die Gäste liebten meine Ziegenkäse-Terrine oder das Ziegenkäse- Soufflé. Ich reiche ihn auch in Strudelteig eingebacken oder als kleine Kugeln mit Sesam- oder Pinienkernhülle. In den dreißig Jahren gab und gibt es immer noch zahlreiche Variationen.“

Natürlich würde ich gerne noch ein paar Anekdoten erfahren. Doch da ist der Meister verschwiegen. Schließlich rückt er aber doch eine heraus und die ist wirklich skurril: „Ich hatte mal einen Gast, der bestellte Lammzunge in Schnittlauchsauce und beschwerte sich anschließend beim Kellner, dass ich ihm etwas völlig anderes ,untergeschoben‘ hätte – und das in einem ziemlich lauten, unfreundlichen Ton. Wer mich kennt, weiß, dass es nicht einfach ist, mich aus der Reserve zu locken. Ich wurde richtig wütend, nahm einen abgeschnittenen Lammkopf mit heraushängender Zunge aus dem Kühlhaus, drapierte diesen auf einem Teller, packte eine Glosche darüber und präsentierte diesen dem betreffenden Herrn. Der hat sich dann bei mir entschuldigt und gestand, dass er eine kleine Seezunge erwartet hatte. Aktuell verwöhnt der Meister mit drei wechselnden Menüfolgen „Von Land und Meer“, dem „Menü du Marché“ und dem Klassiker-Menü „Jörg Müller“.

Die Philosophie des Hauses „Nur das Beste“ zeigt sich in den 22 eleganten Zimmern und Suiten von ihrer wohnlichsten, im Restaurant Pesel von ihrer regionalsten und im exklusiven Wellnessbereich von ihrer erholsamsten Seite. Um einmal mit allen Sinnen in die luxuriöse Wohlfühlwelt von Jörg Müller abzutauchen, empfehlen sich die interessant geschnürten Komplettarrangements.

Öffnungszeiten Küche Restaurant Jörg Müller:
Mittwoch bis Montag 17.00 – 22.00 Uhr
Ruhetage: Dienstag,
von Oktober bis Mai Montag und Dienstag;

22 Zimmer und Suiten
- Barrierefrei
- Garten

Kreditkarten: American Express, Diners Club, Eurocard, Visa.

Hotel & Restaurant Jörg Müller

Gastgeber: Barbara und Jörg Müller

Süderstraße 8
25980 Westerland


Telefon: 0 46 51 / 2 77 88
Telefax: 0 46 51 / 20 14 71

eMail: info@jmsylt.de
Homepage: http://www.jmsylt.de

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