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Vieux Manoir au Lac

Romantisches Bijou am Murtensee

Der Seebezirk im Kanton Freiburg gehört zu den abwechslungsreichsten Ferienregionen der Westschweiz. Nur zwanzig Autominuten von Bern entfernt liegt der idyllische Murtensee – ein Freizeit- und Sportparadies. Dort befindet sich nicht nur die deutsch-französische Sprachgrenze, sondern eines der schönsten Hotelobjekte der Region: das Le Vieux Manoir au Lac.

Leise säuselt der Wind in den langen, dicht stehenden Halmen des Schilfes. Ich bohre meine nackten Füße in den Ufersand, lasse mich fallen in diese Atmosphäre von Ruhe und Frieden, atme tief durch und genieße still den Moment des Sonnenuntergangs hier am Murtensee. Was für ein herrliches Fleckchen Erde, dieser riesige Park mit seinen mächtigen alten Bäumen, der romantische kleine Hafen mit dem schmalen Landungssteg, an dessen Stirnseite verliebte Paare gern ein Candle-Light-Dinner gustieren, und dann das stattliche Herrenhaus mit seinem schmucken Turmbau und dem eleganten viktorianischen Wintergarten. Eine wahre Filmkulisse, das Vieux Manoir im schweizerischen Meyriez. Ich schlendere über den gepflegten Rasen der Parkanlage Richtung Wintergarten, komme an der „Volière“ vorbei, mit nur zwei Plätzen das kleinste Restaurant der Schweiz, sowie an verschwenderisch blühenden Hortensienbüschen. Über die Terrasse finde ich den Weg hinein in ein Haus voll von Leidenschaft, Wärme und Ausstrahlung.

Genau vor hundert Jahren wurde das stattliche Fachwerkhaus, dessen Architektur den Baustil der Normandie reflektiert, als privater Feriensitz erbaut. 1956 entstand daraus ein Hotel. Mit der Idee, die „alte Dame am Murtensee“ zu neuem Leben zu erwecken, erwarb das heutige Besitzerehepaar, Judith und Martin Müller, das Anwesen 2004 und verordnete ihm eine umfassende „Verjüngungskur“. In der Rekordzeit von zwei Jahren wurde das Gebäude mit allem Respekt vor der historischen Substanz komplett saniert. Ich bin beeindruckt, wie beispielhaft es den Eigentümern gelang, bei der Umgestaltung eine klare, moderne Sprache zu sprechen und parallel dazu die Grandezza einer längst vergangenen Ära ganz selbstverständlich zu integrieren. „Große Visionen lassen sich am besten in kleinen Häusern umsetzen“, kommentiert Judith Müller-Opprecht ihren Leitgedanken. Sie prägte die Interieurs mit ihrer ganz persönlichen Handschrift. Alles – Einrichtung, Stoffe, Dekorationen – wurde von ihr ausgewählt. Wer aufmerksam das Haus erkundet, entdeckt die große Liebe zum Detail. Zum Beispiel in der schönen Lobby, deren Natursteinboden mit aufwändigen Einlegearbeiten in Rosenform (sehr naturalistisch) überrascht. Originell dort auch der feine Flechtlederbezug der Stützpfeiler im unteren Drittel. Der neue Stil des Le Vieux Manoir ist ein einzigartig komponiertes Patchwork, das sich durch private wie öffentliche Räume als Leitmotiv durchzieht. Sämtliche vierunddreißig Zimmer und Suiten präsentieren sich nach ihrer Neugestaltung als Themen- und Künstlerzimmer und verleihen dem Relais-&-Châteaux-Hotel einen unnachahmlich eigenständigen Charakter.

Kein Gästezimmer gleicht dem anderen. Sowohl im Grundriss als auch vom Ambiente sind sie völlig verschieden. Sie tragen poetische Namen wie Engelszimmer, Schmetterlingszimmer oder Rosenzimmer, welches mein persönlicher Favorit ist. Es befindet sich im Turm, hat ein rundes Bett mit roter Lederumrandung und Baldachin sowie Vorhänge, in die 200 von Hand gefertigte Rosenblüten eingenäht sind. Der Clou: Das Bett kann nach dem Stand der Sonne ausgerichtet werden. Ebenso zauberhaft: die Gestaltung der Engelsuite, für die die Besitzerin eigens in Italien ein mit Engeln bemaltes Holzbett anfertigen ließ. Klein, aber fein, das „Schmuckchäschtli“ mit weißem Himmelbett und Vorhängen mit Kristallanhängern. Vor einem Jahr hat Judith Müller-Opprecht die Idee der individuell gestalteten Zimmer dann weiterentwickelt und mit Künstlern zusammengearbeitet. Yves Boucard gestaltete mit seiner eigenwilligen Ebenistenkunst das luftig-leichte Zimmer „Coeur à Coeur“. Das Zimmer „Flying carpet“ von Chantal Saccommanno und Olivier Dayot ist eine Rauminszenierung in Schwarz-Weiß. Die Zürcher Künstlerin Barbara Fischer kreierte das „Eisenherzzimmer“, eine stimmungsvolle wie gewagte Kombination von Violett- und Orangetönen und Möbeln aus rostigem Eisen. Der Vierte im Bunde ist der Murtener Alex Schroff, der das märchenhaft verspielte „Libellenzimmer“ schuf. Viel Lob seitens der Gäste wurde bisher dafür ausgesprochen.

Hochmotiviert zeigt sich das Personal in den Bereichen Housekeeping, Service, Küche und Rezeption. Ein entscheidender Grund dafür, weshalb nicht nur ich mich vom ersten Augenblick an herzlich willkommen und bestens betreut gefühlt habe. Drei verschiedene Restaurants, drei unterschiedliche Ambiente, drei geschmackvolle Küchen. Die feine Gastronomie des Hotels hat es in sich. Der Küchenchef und seine engagierte Brigade lassen sich von der traditionellen französischen Cuisine inspirieren und setzen mediterrane Akzente.

Zum südländischen Touch des Restaurants „La Veranda“, dessen Interieur von warmen Erdfarben und einem typischen Terracottaboden geprägt wird, passt der raffinierte Speisenmix aus mediterranen Spezialitäten und einem Hauch Orient. Nicht nur mit ausgesprochener Eleganz verzaubert das lichtdurchflutete „Le Jardin d’hiver“ seine Gäste. Hier dürfen wir unter dem Funkeln der riesigen Kronleuchter eine exquisite Küchenleistung erleben, die vom Gault Millau gegenwärtig mit 14 Punkten bedacht wurde – was ganz sicher noch steigerungsfähig ist. Eindeutig für alle Sinne konzipiert sind die dortigen Tafelfreuden, zubereitet aus saisonabhängigen Frischprodukten. Wir nehmen uns Zeit, genießen ein Vier-Gänge-Menü mit vorzüglich korrespondierenden Weinen aus der Schweiz. Versonnen auf den im Dämmerlicht geheimnisvoll schimmernden See blickend, den Gäste von jedem Restaurant des Hotels wie auch von vielen Zimmern aus im Visier haben, schmelzen zum Abschluss dieses kulinarischen Highlights die Variationen der karibischen Valrhona-Schokolade auf der Zunge – ein Gedicht. Das dritte Restaurant des Fünf-Sterne-Hotels, genannt „Pinte de Meyriez“, befindet sich in einem separaten, wunderschönen Fachwerkhaus auf dem gleichen Grundstück. In rustikaler Atmosphäre werden hier Köstlichkeiten der Regionalküche aufgetischt. Gern trifft man sich auf der gemütlichen Terrasse mit Seeblick zu einem Glas kühlen Vully-Wein, der an den Hängen des gegenüberliegenden Seeufers wächst.

Fazit: Für mich stellt sich das Le Vieux Manoir au Lac als ein kostbares Juwel Schweizer Hotelkultur dar, die zu erleben sich unbedingt lohnt.

Zimmer und Preise: 
21 charmant-elegante Doppelzimmer, 9 originelle Junior Suiten, 4 Designer-Suiten, ausgestattet mit Bad/Dusche oder Whirlwanne, WC, großem Plasma-Breitbildfernseher, Wireless-Internetzugang, Radio/CD/DVD, Telefon, Minibar, Safe, Fön, Bademantel, Badeschuhen, Badeprodukten. Die Suiten verfügen zusätzlich über ein Entertainmentsystem von Bang & Olufsen. 

Preise pro Zimmer und Nacht: je nach Saison und Lage
DZ 390 – 535 CHF,  Junior Suiten und Suiten 510 – 660 CHF, inkl. Frühstücksbüfett.

Vieux Manoir au Lac

Rue de Lausanne 18
CH-3280 Morat-Meyriez




Telefon: 00 41 - (0) 26 - 6 78 61 61
Telefax: 00 41 - (0) 26 - 6 78 61 62

eMail: welcome@vieuxmanoir.ch
Homepage: http://www.vieuxmanoir.ch
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