Zum Goldenen Kalb
FINEST Steak & More
Ein überdimensionales Stoffbild zeigt, womit man in diesem Haus den Gast glücklich macht: Fleisch! Spareribs, T-Bone-Steak, Rinderfilet und mehr. Geschaffen hat es der Münchner Filmset-Designer Dominik Reindl. Vor der ungewöhnlichen Wand steht eine antike Tafel vom Pariser Flohmarkt, die einer größeren Gesellschaft bis zu 20 Personen Platz bietet. Altes Mauerwerk wurde freigelegt, antike Original-Hackbretter und liebevoll eingedeckte Tische mit rot-weißkarierten Decken geben dem Raum ein gemütlich-stylishes Ambiente. Auslegerlampen sorgen am Abend für angenehmes Licht. Das Highlight aber ist ein klimatisierter gläserner Reifeschrank. „Die Gäste können sich ihr Fleischstück selbst aussuchen. Es wird ganz nach Wunsch zubereitet und auch am Tisch tranchiert“, erzählt Marko Huth.
Im Februar 2011 eröffnete der Münchner sein Restaurant „Zum Goldenen Kalb“ in unmittelbarer Nähe des Viktualienmarktes und erfüllte sich damit einen Traum: „Ich wollte ein völlig neues Konzept umsetzen. Ein Steakhaus, in dem der Gast sieht, was auf den Tisch kommt, mit modernem Design, bester Ware und einer lockeren Atmosphäre. Gehobene Gastronomie, aber nicht stocksteif.“ Das ist dem ehemaligen Event-Manager perfekt gelungen. In Küchenchef Reimer Röbel hat Marko Huth einen begeisterten Mitstreiter für seine Idee gefunden. Nach Lehr- und Wanderjahren, unter anderem bei Sternekoch Harald Wohlfahrt, auf der MS Europa und im Luxusresort Gleneagles in Schottland, fühlt sich das gebürtige „Nordlicht“ (Schleswig-Holstein) inzwischen im südlichsten Bundesland äußerst wohl. „Wir beziehen fünfzehn erstklassige Rinderrassen. Unter anderem US-Beef Longhorn, schottisches Galloway oder Hereford Prime aus Irland.
Wichtig ist eine 1-A-Qualität. Ich muss wissen, wie die Tiere aufgewachsen sind, wie sie gehalten und gefüttert wurden. Das alles ist entscheidend für die Qualität. Zum Beispiel das Chianina-Rind. Es wird nur in zehn Provinzen Italiens gezüchtet. Diese weißen Tiere gehören weltweit zu den ältesten Rassen. Sie wurden bereits in der Antike von den Etruskern und den Römern geschätzt – vor allem wegen der besonders guten Qualität des Fleisches.
Das Chianina-Fleisch hebt sich durch einen hohen Proteingehalt und wenig Cholesterin hervor. Es ist besonders zart und saftig. Diese herausragenden Rinder müssen in anerkannten Zuchtbetrieben geboren worden sein und in einem eigenen Herdenbuch eingetragen werden“, erklärt Reimer Röbel, der über ein großes Fachwissen verfügt und es auch gern an den interessierten Gast weitergibt. Die passenden Weinempfehlungen gibt charmant und ebenfalls mit großem Wissen Sommelière Anja Kujus. Im Restaurant finden bis zu einhundert Gäste Platz. Bei sonnigem Wetter sitzt man mit Blick auf den weltweit berühmten Viktualienmarkt.
Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. 12.00 – 1.00 Uhr
Ruhetag: Sonntag; behindertengerecht
Kreditkarten: alle
Zum Goldenen Kalb
Gastgeber: Marko HuthUtzschneiderstraße 1
80469 München
Telefon: 0 89 / 23 54 22 90
eMail: reservierung@zum-goldenen-kalb.de
Homepage: http://www.zum-goldenen-kalb.de
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