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Die Kupferkanne

KAFFEE, KUCHEN UND KUNST für UNICEF

Es ist ein Ort voller Magie, eine Oase, eingebettet in eine bezaubernde Kiefernlandschaft mit Blick auf das Sylter Wattenmeer. Hier kann man „die Seele baumeln“ und sich „ganz nebenbei“ noch hervorragend verwöhnen lassen: die Kupferkanne in Kampen.

Seit 1984 wird diese Sylter Institution von Bäcker- und Konditormeister Willi Schäfer auf Erfolgskurs gehalten. Eine lange Zeit, in der die Insel viele Gastronomen hat kommen und gehen sehen und ein Gastgeber, der sich stets im Hintergrund hält, unaufdringlich, diskret. Auch Geschäftsleiter Marco Brodersen ist kein Freund großer Worte und auf die Frage nach dem Geheimnis antwortet er kurz und knapp: „Das Gute
ist beständig und das bleibt auch so.“ Ein Blick in die Gesichter der Gäste zeigt, der Mann hat Recht. Überall sieht man zufriedene Menschen sitzen, im schönen Kaffeegarten ebenso wie in den super gemütlichen Gaststuben. Die Spezialität des Hauses sind natürlich die grandiosen Blechkuchen mit saftigem Obst, Mohn oder Quark. Der Milchreis mit roter Grütze weckt Kindheitserinnerungen, die Kartoffelpuffer mit Lachs sind jede „Hüftsünde“ wert und das Brot wird noch selbstgebacken. Weil man zum Kuchen in der Regel einen guten Kaffee genießt, wird auch auf das „schwarze Gold“ großer Wert gelegt.

Wohin man in der Kupferkanne schaut, überall findet man Historie und Kunst. Die Geschichte des Hauses ist eng mit der Kunst verbunden. 1945, acht Tage vor Kriegsende, setzte der Bildhauer Günter Rieck als Oberleutnant der Marine erstmals seinen Fuß auf Sylter Boden. Als Quartier wurde ihm ein halb in die Erde eingelassener Flakbunker zugewiesen. Rieck grub sich ein Zimmer in die Erde, meißelte ein Fenster in den Bunker und hatte fortan ein Atelier. Aus Wattschlick formte er Vasen. Bald kamen andere Künstler zu Besuch. Nach und nach wurde aus dem Atelier das Künstlercafé Kupferkanne.

Auch dieser Tradition ist man bis heute treu geblieben. Man gibt Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke zu zeigen. Aktuell sind es die farbenfrohen Bilder der Malerin Heide Dahl und das hat einen ganz bestimmten Grund. „Die gebürtige Rostockerin lebte lange in Kampen, hatte hier in den 70er Jahren auf dem Areal der Kupferkanne sogar eine eigene Galerie. Sie starb vor zwei Jahren, verschenkte bereits 2012 den überwiegenden Teil ihres Lebenswerks an UNICEF. Dem Vermächtnis der Malerin folgend, werden sowohl in der Kupferkanne als auch in der Kuka Galerie in Westerland 132 Originale zugunsten der UNICEF-Bildungsinitiative ‚Schulen für Afrika‘ verkauft. Für die Ausstellung kehren die Bilder an den Ort zurück, den Heide Dahl so geliebt hat – Sylt“, erzählt Leif Russok, der das Projekt mit organisierte.

Es gibt also immer wieder Gründe, in der Kupferkanne Station zu machen, Neues zu entdecken, Bewährtes zu genießen und Gutes zu tun.

Öffnungszeiten: täglich ab 10.00 Uhr, im Winter ab 12.00 Uhr
Kreditkarten: EC-Karte, Visa.

Die Kupferkanne

Inhaber: Kupferkanne oHG
Geschäftsführer: Marco Brodersen

Stapelhooger Wai 7
25999 Kampen

Telefon: 0 46 51 / 4 10 10
Telefax: 0 46 51 / 4 38 10

eMail: info@kupferkanne-sylt.de
Homepage: http://www.kupferkanne-sylt.de

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Die Kupferkanne

 

 

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