De Bethune | DB 22 POWER
Shooting Star in der Haute Horlogerie
Wer hätte gedacht, dass es einer Schweizer Uhrenmanufaktur innerhalb von fünf Jahren gelingen könnte, in die Welt der Haute Horlogerie aufgenommen zu werden.
Mit die „besten Uhren der Welt herzustellen“, hatte sich David Zanetta vorgenommen, als er Präsident und Finanzier einer jungen Marke wurde. Mit einem Genie wie Denis Flageollet an der Seite war das immer noch ein großes Unterfangen, es erschien aber machbar. Beseelt von ihrem Vorhaben, scheuten der damalige Generaldirektor Flageollet und der aus Italien stammende Präsident weder Mühe noch finanzielle Investitionen, um ihr Vorhaben zu realisieren. „Uhren gibt es seit Jahrhunderten. Wie sie funktionieren, ist bekannt. Es gibt kaum einen Bereich, in dem große Firmen- und Herstellernamen sich so nahtlos aneinander reihen wie in dieser Branche“, erläutert David Zanetta das Vorhaben von DE BETHUNE. „In diese Tradition möchten wir uns einreihen. Aus gutem Grund nennen wir unsere Manufaktur nach dem berühmten französischen Chevalier de Bethune, der im 18. Jahrhundert der Erfinder von zwei so genannten Uhrhemmungen war: Eine für Taschenuhren und eine für Standuhren.“
Nach fünfjähriger Präsenz ist es bereits erforderlich, den Mitarbeiterstab zu erweitern. Ein neues Werk entsteht zurzeit und ist kurz davor, in Betrieb genommen zu werden. „Wo unser Werk liegt, ist unwichtig“, meint David Zanetta und verweist auf die zahlreichen Patente, die er in kürzester Zeit erhalten hat. Erprobt wurden sie bereits an der Universität Lausanne. Aufsehen erregende sphärische Mondphasenanzeige, Unruhsystem aus ultraleichtem Titan und Platin, Triple Parachute. Eine der ersten Patente von DE BETHUNE war der sphärische Mond. Danach folgten Aufzugsfedern aus Silizium sowie Unruhsysteme, bei denen das Schwungsystem durch eine Titan- und Platinlegierung einen optimalen Gang sicherstellt.
„Uhren müssen nicht erst erfunden werden“, unterstreicht David Zanetta. „Sie müssen allerdings den Anforderungen der heutigen Zeit entsprechen. Dazu gehört, dass neue Materialien eingesetzt werden, Metall-Legierungen anders zusammengestellt werden, Dinge sichtbar gemacht werden, die bisher unsichtbar waren.“ Was David Zanetta damit meint, wird klar, wenn er die neue DB 22 POWER seiner Kollektion in den Händen hält. Ein Automatikwerk (28 Steine, 28.800 A/h), das auf einer GMT-Funktion basiert und das eine Gangreserve von mehr als 80 Stunden hat. Das sind gut drei Tage. Drei Stunden Bewegung am Arm seines Trägers benötigt das Werk dieser neuen Uhr, um voll aufgezogen, also voll funktionsfähig zu sein. Ein Teil des Uhrenwerkes wird in der Manufaktur von DE BETHUNE in La Chaux d’Auberson gefertigt. Stoßsicherung, Platingewichte, Schwingsysteme – Dinge, die Uhren haben müssen und die auch teilweise ihren Wert ausmachen.
Kenner und Uhrensammler erfreuen sich an Feinheiten, die ihnen bis jetzt unbekannt waren. Den Laien interessiert die optische Gestaltung mit der DE BETHUNE neue Akzente setzt. Für eine andere Uhr, die DIGITALE, haben sich Designer und Techniker etwas Besonderes einfallen lassen: Die Rückseite der Uhr zeigt den Mond, der sich den Mondphasen entsprechend verändert, und Sternbilder, die dem Wunsch seines Trägers entsprechend dem Firmament angeglichen werden können.
Werden David Zanetta und sein Mitbegründer von DE BETHUNE, Denis Flageollet, heute Technischer Direktor in der Manufaktur, nach Ihren Wünschen für das Unternehmen gefragt, sprechen beide von den Akzenten, die sie setzen möchten in der Haute Horlogerie sowie den Erfahrungen anderer, der Tradition der Schweizer Uhrenindustrie, die sie neu umsetzen möchten. Sie sprechen beide von den gleichen Hightech-Materialien, wie sie auch in der Raumfahrt oder der modernen Medizin verwendet werden. Man ist einer Meinung, man denkt und fühlt gleich bis auf den Satz, der nur vom Technischen Direktor kommt: „Eines Tages soll es heißen, dass mit dem Auftauchen von David Zanetta in der Haute Horlogerie von einer neuen Epoche gesprochen werden kann.“
Bezugsquelle: Les Ambassadeurs GmbH, Telefon: 0 72 21 / 30 21 50
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| Artikel: | Uhren-Trends 2007 |





















