Ein Hauch savoir-vivre in Westerland
La vie est belle“, sagt man in Frankreich und seit fast drei Jahren auch auf Sylt, denn im Dezember 2022 eröffneten die erfahrenen Gastronomen Nina Müller und Tomislav Mandic im Herzen der beliebten Friedrichstraße in Westerland ihr zauberhaftes Café de Paris. Bunte Maracons, Schoko-Éclairs, exquisite Pralinen, Apfeltarte und andere süße Verführungen wetteifern hinter einer blank geputzten Glasvitrine um die Gunst des Genießers. Das Interieur: stilvoll, ein wenig verspielt – Canapés und Sessel in zartem Rosé oder Grau, runde Marmortische, Kronleuchter, Grünpflanzen, Kerzen und Tapeten im „Au Joyeux Moulin Rouge“-Stil. Französische Chansons untermalen die frankophile Atmosphäre. „Mit dem Bistro haben wir uns einen kleinen Traum erfüllt. Wir sind natürlich
zuvor an die Seine gefahren, haben uns Cafés in Paris angeschaut, Inspirationen für unser Interieur gesammelt. Wir freuen uns sehr, dass Urlauber und Einheimische unser Bistro so gut annehmen. Auch bekannte Persönlichkeiten wie Didi Hallervorden, Ex-Bundespräsident Christian Wulff und berühmte Schauspieler haben bei uns schon das französische Feeling genossen“, verrät die attraktive Gastgeberin stolz, die optisch durchaus eine Pariserin sein könnte, aber eine waschechte Sylterin ist.
Am besten startet man im Café de Paris mit dem „Petit Amour“-Frühstück in den Tag. Wer die nordische Variante mit Matjes und Heringssalat bevorzugt, der wählt das Frühstück La Mer. Die Speisekarte geht eine gelungene Liaison aus der „Cuisine Française“ und norddeutschen, saisonalen Spezialitäten ein. Dafür zeichnet Küchenchef Tamás Maritan verantwortlich. „Ein super Koch und von der ersten Stunde an dabei“, verrät Nina Müller. „Die weltbeste Chefin“, lobt der gebürtige Ungar. Natürlich gibt es im Bistro hausgemachte Quiches, Flammkuchen, Crêpes, Weinbergschnecken aus der Provence, französische Zwiebelsuppe, gratinierten Ziegenkäse oder das beliebte La Flûte Paris (Baguette) mit Brie, Preiselbeermarmelade und Salat. Aber auch Maispoularde, Kalbsleber, Pasta und saisonale Gemüse werden zu leckeren Speisen verarbeitet. Einige der köstlichen Torten und Kuchen sind selbst gebacken, andere stammen vom Café Mateika. „Wir sind glücklich über die Zusammenarbeit mit diesem legendären Kaffeehaus, das eine Patisserie sein eigen nennt“, erklärt die Gastgeberin. Bei Sonnenschein genießt man die Kulinarien mit einem Glas Wein oder dem neuen Kultgetränk Lav’a Belle auf der Terrasse: „Ein Aperitif aus Lavendelblüten und Kräutern der Provence, den es nur bei uns gibt“, freut sich Nina Müller. Von hier fällt der Blick auf die Flaniermeile, die sich wie eine Bühne präsentiert. Den typischen Abschluss bildet natürlich ein Gläschen Pastis – französisch serviert mit Eiswürfeln und Wasser.







