Eine Institution, die Historie und Zeitgeist vereint
Dieses Restaurant hat wie wohl kein anderes der Spitzengastronomie in Deutschland seinen Stempel aufgesetzt und zählt inzwischen zu den Besten der Welt – das Tantris – heute Tantris Maison Culinaire – in München. Aus der innovativen Idee des im Juni verstorbenen Bauunternehmers Fritz Eichbauer, ein französisches Restaurant in einem eigens dafür errichteten Gebäude zu eröffnen, ist Großes entstanden. Ein mutiger Schritt in der kulinarischen Einöde der bundesdeutschen 70er Jahre – auch architektonisch. Längst steht das markante Gebäude aus Sichtbeton unter Denkmalschutz, wurde zur Pilgerstätte für internationale Feinschmecker. Spitzenköche wie Eckart Witzigmann, Heinz Winkler, Hans Haas prägten das Tantris, ließen es zu einem mit Michelin-Sternen gekrönten Genusstempel aufsteigen.
Jetziger Eigentümer ist der Sohn des Bauunternehmers – Felix Eichbauer. Visionen, Mut zu Veränderungen sowie die Liebe zu gutem Essen und exzellenten Weinen wurden dem 52-J ährigen wohl in die Wiege gelegt. Mit einem umfassenden Umbau und der Wiedereröffnung im Oktober 2021 als „Tantris Maison Culinaire“ schuf er Neues, ohne Bewährtes zu vernachlässigen. Unter dem Dach vereinen sich eine Bar, das Restaurant Tantris und das a la Carte Restaurant Tantris DNA – ein Michelin-Stern. Die Speisekarte bietet klassische französische Gerichte und Speisen aus fünf Jahrzehnten Tantris-Geschichte. „Unsere Historie ist unser Schatz, aber auf Traditionen darf man sich nicht ausruhen, sondern muss sie weiterentwickeln. Nachhaltigkeit hat einen hohen Stellenwert“, so Felix Eichbauer, der mit seiner Frau Sabine auch das Weingut Podere Salicutti in der Toskana betreibt und es in einen respekt-BIODYN-zertifizierten Betrieb umgewandelt hat.
Zwei, die diese Philosophie teilen sind Executive Chef Matthias Hahn und Benjamin Chmura, seit Oktober 2021 Küchenchef im Tantris, jetzt auch im Tantris DNA. In Montreal geboren, in Brüssel aufgewachsen, Ausbildung in Lyon am Institut Paul Bocuse, Stationen u.a. bei Marc Haeberlin in der Auberge de l’Ill, in Paris, London, Australien und immer wieder Frankreich. Seine frankophilen Gerichte zeigen perfektes Handwerk, kreative Optik und haben in den hochwertigsten Produkten ihren Ursprung. Der 36-Jährige füllt die großen Fußstapfen seiner berühmten Vorgänger sensationell aus: Bereits im März 2022 wurde das Tantris erneut mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet! Das Menü-Restaurant im Tantris Maison Culinaire, steht für eine Weiterentwicklung der Tantris-Küchenphilosophie und offeriert eine Reise in die Welt der modernen Haute Cuisine.
„Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit den besten Lebensmitteln, der Respekt vor Mensch, Tier und Jahreszeiten. Es geht um den Geschmack einer perfekten Sauce und um das Handwerk, das darin steckt. Es geht um vertrauensvolle Beziehungen zu den Menschen, die Lebensmittel mit Bedacht produzieren. Und darum, diese Lebensmittel im Ganzen zu verwenden“, so Benjamin Chmura.






