Kunst – Genuss – Entspannung
Schon von außen ist das Castell Zuoz aufgrund seiner historischen Fassade ein echtes Schmuckstück. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel im schönen Engadin (88 Pisten, 200 km Loipen, 150 km Winterwanderwege) wurde 1912 von dem Architekten Nicolaus Hartmann erbaut und blickt auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurück. 1996 übernahm der Schweizer Künstler und Unternehmer Ruedi Bechtler das Castell Zuoz, machte das an einem Sonnenhang gelegene Domizil zu einem ganz besonderen Ort der Kunst, des Genusses und der Lebensfreude. In gemütlicher Atmosphäre wurden die Zimmer gestaltet – ein wunderbares Zuhause auf Zeit!
Entspannung erwartet die Gäste auch im Wellnessbereich mit Hamam sowie wohltuenden Massagen und Treatments. In direkter Verbindung zur Sonnenterrasse befindet sich die Felssauna mit dem „Reflecting Pool“ (gestaltet vom japanischen Künstler Tadashi Kawamata). Sie bietet eine atemberaubende Aussicht auf Wälder und Berggipfel. Ein wenig erinnert das Castell Zuoz an ein beeindruckendes, modernes Museum. Besonders imposant: der Jugendstilsaal mit seiner prachtvollen Stuckdecke. An den Wänden großformatige Werke zeitgenössischer Künstler. Reizvoll auch der Raum Belvair mit einer von dem Schweizer Künstler und Bildhauer Nicolas Party gestalteten Tapete im beschwingten Bistrostil. Auch das Jägerstübli ist ein Juwel, erinnert mit der Kunst von Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger an einen Märchenwald. Bestes Entertainment für alle Sinne: die Rote Bar der Zürcher Architektin Gabrielle Hächler und der Multimediakünstlerin Pipilotti Rist.
Widmen wir uns nun aber all dem Guten, das in diesen beeindruckenden Räumlichkeiten serviert wird. Chef de Cuisine Rüdiger König legt größten Wert auf frische, regionale, saisonale Produkte, überzeugt mit Menüs (auch vegan/vegetarisch), die er unverfälscht, authentisch und mit viel Herz auf die Teller bringt. Zum Auftakt lockt zum Beispiel eine Wildterrine mit Birnen-Chutney oder eine Gartenkräutersuppe. Fischliebhaber wählen das Steinbuttfilet, das mit Rahmspinat und Haselnuss-Trüffel-Pesto eine gar köstliche Verbindung eingeht. Das Duett vom Zuozer Lamm wird von Kartoffeln und einem Bohnen-Ragout begleitet. Zum süßen Abschluss verführt eine Schokoladen-Thymian-Mousse. „Bei den edlen Tropfen schlägt unser Herz für authentische Weine, bei denen klimatische Bedingungen und die Passion des Winzers im Glas spürbar sind. Der Fokus liegt auf Weinen aus dem Alpenraum, ergänzt durch Raritäten und Lieblingstropfen anderer Weingebiete“, erzählen die Gastgeber Christine Abel und Matthias Wettstein, die das Hideaway seit drei Jahren sehr persönlich mit großer Freude und Engagement als Direktorenpaar leiten. 2024 wurde das Hotel Castell an die Familie und Hauptaktionäre Iwan Wirth und Manuela Hauser verkauft.






