Sternfunkeln über der Cuisine Supreme
Sie spielten in verschiedenen Bands von Heavy Metal bis Reggae Ska, waren im Vorprogramm von Madsen und Jennifer Rostock. Heute rocken die Brüder Tobias und Markus Klaas die Münchner Spitzengastronomie! Erst Ende 2022 eröffneten die Zwillinge im angesagten Stadtteil Schwabing ihr Brothers Restaurant und bereits vier Monate später leuchtete über ihrem Genusstempel der begehrte Michelin-Stern. Früher als Stadtteil der Künstler und Bohème bekannt, ist Schwabing heute eines der beliebtesten Ausgehviertel der Stadt. Frühstücken im kleinen Café, nachmittags auf der Leopoldstraße flanieren und am Abend den idyllischen Englischen Garten entdecken. In der belebten Schwabinger Kurfürstenstraße lädt das Brothers zu kulinarischen Auszeiten ein.
Das klassisch-schlichte, aber mit viel Liebe zu originellen Details eingerichtete Restaurant begrüßt seine Gäste in lockerer Atmosphäre, erinnert auf den ersten Blick an ein Bistro, in dem man sich einfach wohl und willkommen fühlt. „Uns ist auch das Erlebnis neben dem Essen wichtig. Wir haben das Brothers von der anderen Seite des Passes aus geplant, nicht von der Küchenseite“, sagt Markus Klaas. Vom Tresen aus hat man den besten Blick in die offene Küche – und kommt natürlich auch mit dem Brothers-Team in Kontakt.
Zunächst zog es die Brüder aus dem oberbayerischen Moosburg in die Welt. Sie arbeiteten u.a. in London, sammelten zuletzt als Sommelier und Restaurantleiter an der Seite von Zwei-Sterne-Koch Tohru Nakamura Erfahrung. Dass sie etwas Eigenes machen wollten, war schon länger beschlossene Sache. Im Brothers Restaurant verbinden die Zwillinge exquisite Gastronomie mit einem entspannten Bistro- und Brasserie-Flair.
Eine wichtige Rolle spielt dabei natürlich Küchenchef Daniel Bodamer, früherer Souschef im berühmten Tantris, heute Sternekoch im Brothers! Er steht für eine wahrlich außergewöhnlich feine Art zu kochen. Ob à la carte oder als Sechs-Gänge-Menü – im Brothers soll es laut den Betreibern nicht um Minimalismus und Askese gehen, sondern um reich gedeckte Tische, um saisonale Genussfreude und Geschmackserlebnisse für die Sinne. Und das Konzept geht auf: Die kreativ-modernen Gerichte mit europäischen Einflüssen, gespickt mit französischen oder auch mal asiatischen Akzenten, sind mittlerweile auch außerhalb der Münchener Gastro-Szene bekannt und beliebt.
Das Menü startet zum Beispiel mit Langustine, Pfifferlingen und Kirsche. Als Zwischengang wird eine Seeforelle an Radicchio und Malabar-Curry serviert. Fischliebhaber genießen vielleicht einen Seeteufel. Das Pommersche Rind wird von Steinpilzen und Petersilie begleitet. Zum Abschluss geht die pochierte Feige eine gar köstliche Liaison mit Pistazie, Ricotta und Orange ein. Jeder Gang kann auch separat bestellt werden. Das genussvolle Angebot wird durch die abwechslungsreiche Weinkarte mit edlen Tropfen aus aller Welt sowie einer Auswahl an offenen Weinen wunderbar abgerundet.






