Sterne-Funkeln über dem Eiffelturm mit Starkoch Frédéric Anton
Paris ist ohne Zweifel die Hauptstadt der europäischen Gourmandise. Die französische Metropole verwöhnt Feinschmecker mit verführerischen Patisserien, erstklassigen Bistros und 123 Sterne-Restaurants. Eine dieser genussvollen Luxusdestinationen ist das Restaurant Jules Verne, benannt nach dem großen Schriftsteller, der seine Leser bereits im Jahre 1872 auf eine Reise „In 80 Tagen um die Welt“ schickte. Auf eine kulinarische Reise zwischen Himmel und Erde geht es auch in dieser besonderen Location, denn das Restaurant residiert im weltberühmten Eiffelturm. Besonders am Abend verwandelt sich das Jules Verne in einen magischen Ort. Aus 125 Meter Höhe blickt man auf das im Lichterglanz funkelnde Paris und genießt eine hervorragende, mit zwei Michelin-Sternen dekorierte Küche. Für sie zeichnet seit 2019 ein Mann verantwortlich, dessen Talent ihn in die Reihe der großen Meister französischer Cuisine katapultierte: Frédéric Anton, aufgewachsen in Contrexéville (Vogesen).
Seine beruflichen Stationen führten ihn zu den bekanntesten Küchenchefs des Landes. Wie der große Paul Bocuse trägt er den Titel „Meilleur Ouvrier de France“, ist Autor zahlreicher Kochbücher und Ritter der Ehrenlegion. Seit 1997 führt er das luxuriöse Gourmetrestaurant Le Pré Catelan, das zum Portfolio der Luxusgruppe Lenôtre zählt. Unter Frédéric Antons Ägide erhielt das Restaurant drei Michelin-Sterne, die es bis heute hält. Und die Erfolgsstory des heute 62-Jährigen geht weiter. Jüngst wurde er zum „Koch des Jahres 2025“ ernannt. Um seinen Anspruch auf eine außergewöhnliche Küche zu verwirklichen, umgibt sich Frédéric Anton auch im Jules Verne nur mit den Besten. Ob Souschef, Chef-Patissier, Sommelier, Servicemitarbeiter – sie alle zelebrieren die französische Gastronomie in höchster Form, gehen in einen perfekten Dialog mit der „Eisernen Lady“, machen das Restaurant im zweiten Stock des Eiffelturms zu einer der ersten Adressen kulinarischer Exzellenz. Jeder Tisch zeigt seinen eigenen Ausschnitt auf das spektakuläre Panorama über den Dächern von Paris. Frédéric Anton selbst lässt die Details, die faszinierende Erscheinung des überdimensionalen Stahlbauwerks in seine Kompositionen einfließen, kreiert Gerichte, die mit der Architektur selbst interagieren.
Werfen wir nun einen Blick auf Auszüge seines fünf- bis siebengängigen Degustationsmenüs, das den Namen „Außergewöhnliche Reisen“ trägt. Den Auftakt macht ein Hummer mit aromatischen Gewürzen. Ein Gaumenschmaus der Steinbutt, der von Beurre blanc, Yuzu und Oscietra-Kaviar begleitet wird. Das Wildbret geht eine perfekte Liaison mit Wacholder und schwarzem Trüffel ein. Zum süßen Abschluss begeistert eine Schokoladenkomposition mit Sorbet und gerösteten Kakaobohnen. Jeder Teller optisch ein Kunstwerk, wie es kein Maler schöner auf die Leinwand bringen könnte. Ebenfalls ein Kunstwerk: Jules Vernes Weinkeller aus Glas. Passend zum Menü wählen Master-Sommeliers die besten Jahrgänge.






