Einfach lecker
Sylt ist ein Sehnsuchtsort und dafür gibt es viele Gründe – kulinarische Genüsse gehören dazu. Vom Bistro bis zur Sternegastronomie ist die Auswahl für Feinschmecker so vielfältig wie die Insel selbst. Eine Frau aber hat es geschafft, sich nach nur drei Jahren mit ihrem Bistro „Schröders“ auf dem Eiland zu etablieren: Sarah Schröder, 36 Jahre jung, ausgebildete Hotelkauffrau, ehrgeizig, fantasievoll: „Ich bin glücklich, dass das Bistro so gut angenommen wird. Mein Traum ist wahr geworden und Sylt zur Heimat“, sagt die gebürtige Kielerin. Klein, aber fein beschreibt sie ihre Location – zu Recht. Das moderne Interieur (blaue Wände, farbenfrohe Kissen, Holztische, liebevoll ausgesuchte Accessoires) und die heitere Atmosphäre laden zum Verweilen ein.
Längst ist ihr „Schröders“ ein Hotspot für Urlauber und Einheimische, denn die „Speisekarte“ wird täglich neu auf die Tafel geschrieben und offeriert nicht „08/15“, sondern eine klassische Küche, in der Frankreich auf Norddeutschland trifft. Für Sarah Schröder ist neben hochwertigen, frischen Produkten vor allem eines wichtig: „Einfach lecker muss es sein.“ Eine Philosophie, die sie mit ihrem neuen Küchenchef Lennart Schaube teilt. Der Berliner kann u.a. auf eine Zusammenarbeit mit Sternekoch Max Strohe im „Tulus Lotrek“ zurückblicken, absolvierte seine Ausbildung im Sternerestaurant „First Floor“ des Luxushotels Palace, verfeinerte sein Wissen in Italien und Österreich. „Mit einer Mischung aus Kreativität und Handwerk bringt Lennart supertolle Gerichte auf die Teller. So war zum Beispiel seine leicht gebeizte Gelbschwanzmakrele mit Gurke, Granny-Smith-Apfel und Buttermilch neben vielen anderen seiner Kreationen wahnsinnig beliebt bei den Gästen. Ich denke, das muss er mal wieder kochen“, freut sich die hübsche Gastgeberin schmunzelnd, ergänzt: „Vormittags bieten wir ein französisches Frühstück, ab mittags dann unsere Bistro-Küche. Es gibt täglich zwei Vorspeisen, zwei wechselnde Hauptgerichte, Fisch, Fleisch und Quiche. Wichtig ist die allerbeste Qualität der Produkte. Unsere Poget-Austern beziehen wir zum Beispiel aus Frankreich.“ Selbstverständlich weiß die Hausherrin zu allen Speisen einen guten Tropfen aus der Weinkarte zu empfehlen.






