Zwischen Sushi und mediterraner Raffinesse
Mitten in Palmas vibrierender Fußgängerzone, nur wenige Schritte von der Plaza España entfernt, liegt das Arume – elegant zurückgenommen und von einer stillen Raffinesse durchzogen. Schon beim Eintreten fällt der Blick auf die lange Bar, die sich wie ein Rahmen um die offene Küche legt. Dahinter arbeitet Tomeu Martí an seinen Kreationen: ruhig, konzentriert, mit präziser, beinahe meditativer Sorgfalt. Martí ist Mallorquiner durch und durch, zugleich ein Koch von Welt. Jahre in Japan haben seine Sinne geschärft, Techniken verfeinert und Aromen tief geprägt, die er heute mit mediterranem Feingefühl und subtiler Leichtigkeit vereint.
Was im Restaurant Arume auf den Teller kommt, ist keine neumodische Fusion, sondern eine organische Verschmelzung zweier kulinarischer Welten: Nigiris mit mallorquinischem Trüffel, Tempura-Rollen mit Garnelen und Seeigel, Wolfsbarsch-Sashimi auf Arume-Art oder gebratener Reis mit knusprigem Petersfisch – jedes Detail präzise gesetzt, jedes Gericht eine geschmacklich außergewöhnliche Komposition, begleitet von einer fein abgestimmten Auswahl an Weinen und Sake. Wer sich ganz auf Martí einlassen möchte, wählt das Omakase-Menü. Dabei wird jeder Gang nach dem besten Produkt des Tages komponiert, vom zarten Negret-Nigiri über die feinen Garnelen-Tempura-Rollen bis hin zum Wolfsbarsch-Sashimi. Nuancen, Texturen und Aromen verschmelzen harmonisch, jede Kreation überrascht mit Präzision, Leichtigkeit und subtiler Raffinesse – ein kulinarisches Erlebnis, das noch lange nachklingt.
Im Arume erlebt man exzellente Küche in ihrer reinsten Form: Jedes Gericht ist ein kleines Kunstwerk, visuell schlicht, geschmacklich komplex, ein Ausdruck von Perfektion, Hingabe und feiner Handwerkskunst. Hier vereinen sich mediterrane Frische und japanische Finesse zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis.






