Weinrestaurant mit vinophiler und kulinarischer Kultur
Rot gepolsterte Stühle, Bänke mit türkisfarbenen Polsterstoffen, braune Marmortische und ein Tresen aus Carrara-Marmor. Natürlich ist es kein Zufall, dass sich das Interieur des Restaurants Witwenball Küche & Wein mit dem vom italienischen Architekten Giorgio Gullotta neu interpretierten Glamour der 20er Jahre schmückt. Der Name erinnert an „Elfriedes Witwenball“, ein legendäres Tanzlokal mit Livemusik, das es – gegründet in den 20er Jahren – bis in die 80er Jahre an dieser Stelle in der Weidenallee in Eimsbüttel gab.
Bemerkenswert zu sehen, wie sich das von Julia und Axel Bode geführte Restaurant im Spannungsfeld von ungezwungener Atmosphäre, Interieur-Design und Kulinarik bewegt. Womit noch nichts über die Darbietungen aus Küche und Keller gesagt ist. Mit kreativem Kopf und sicherer Hand begeistert Küchenchef Jesco Gebert nach Stationen im Hotel Louis C. Jacob, Restaurant Prinz Frederik, Vlet und Restaurant Heldenplatz an seiner neuen Wirkungsstätte seit Anfang 2025. Zur kulinarischen Aufführung kommen Gerichte der regionalen Frischeküche, inspiriert von kulinarischen Traditionen aus aller Welt. Neben einzelnen Positionen aus der Karte kann man sich auch nach Lust und Laune sein eigenes Vier-Gänge-Menü zusammenstellen.
Seinem Ruf als Weinrestaurant bleibt sich das „Witwenball“ mit seiner Weinkarte mit über 500 Positionen treu. Als ausgezeichneter Weinkenner zeigt sich Gastgeber und Sommelier Axel Bode. Im fein abgestimmten Zusammenspiel steht ihm im Service der gebürtige Hamburger und Restaurantleiter Peer Rohr zur Seite. Schön, dass der Hausherr sorgsam den Kontakt zu den Winzern pflegt. Er kennt die Seele der Gewächse und lässt authentische Naturweine aus Europa passend zu den kulinarischen Schwelgereien ins Glas rinnen. „Wir sind ja ein Weinrestaurant und verneigen uns vor organisch oder natürlich produzierenden Winzern“, erklärt Axel Bode. Vor oder nach dem Essen gelangen fein ausgewählte Drinks und Cocktails zur Abrundung der Geschmackswelten an den Tisch.







